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Anbetung

Was ist Anbetung?
Die Andachtsform der eucharistischen Anbetung rückt wieder mehr in den Vordergrund. 2005 hatte Johannes Paul II. das Jahr der Eucharistie ausgerufen. Ein beeindruckendes Ereignis war der im selben Jahr von Benedikt XVI. geleitete Weltjugendtag in Köln ”Wir sind gekommen um Ihn anzubeten“ – über 1 Million Menschen folgten dem Ruf. Tägliche Aufopferung.
In der Heiligen Eucharistie feiern wir die immer wieder sich erneuernde und wirksame Gegenwart des einmaligen Kreuzesopfers, in dem die Erlösung ein ewig gegenwärtiges Ereignis ist, das unlösbar an das vermittelnde Einschreiten des Erlösers selbst gebunden ist. In der Heiligen Eucharistie treten wir in Vereinigung mit Christus selbst, dem einzigen Priester und der einzigen Hostie, die uns in die Bewegung seiner Hingabe und Anbetung hineinzieht, Er, der die Quelle jeglicher Gnade ist. In der Heiligen Eucharistie — das ist auch der Sinn der ewigen Anbetung — treten wir in die Bewegung der Liebe ein, aus der jeder innere Fortschritt und apostolische Erfolg kommt:
„Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen.“
Joh 12, 32

Anbetung
Möge das allmächtigste Herzen Jesu gelobt und gepriesen,
verehrt und verherrlicht werden auf der ganzen Erde - jetzt und immerdar. Amen

Anbetung Doveri
Herr Jesus, wir sind hier in deiner Gegenwart. Wir beten dich mit ganzem Herzen im Heiligsten Sakrament der Eucharistie an.
Du bist wahrhaftig Nahrung für unsere Seele und Kraft für unseren Weg. Du bist wahrhaftig die Liebe, die uns treibt, dein Evangelium zu verkünden. Du bist wahrhaftig die ganze vollkommene Wahrheit, die den Weg eines jeden Menschen erleuchtet.
An deiner Seite ist deine Mutter, heute wie damals, als du dein Leben auf Kalvaria geopfert hast. An diesem heutigen Tag war Maria es, die uns zu dir rief, um am Fest ihres Unbefleckten Herzens teilzunehmen, um zu deinem Tisch zu kommen, um zu euren Herzen von unserer Liebe zu sprechen, von unserem Einsatz für deine Kirche im Dienst an deinem Evangelium. Mutter der Liebe, wenn unser Blick sich zu dir wendet, erfüllt unser Herz sich mit Freude und unser Tag duftet nach dem Himmel. Du sagtest einst zu einem kleinen Mädchen:
"Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führt." Wie für Lucia ist dein Unbeflecktes Herz auch unsere Zuflucht, der Weg, der zu Gott führt. In deinem Unbefleckten Herzen hast du uns mit der Liebe geformt, mit der du Jesus aufwachsen liessest und erzogen hast. Durch dich haben wir so viele Vereinigungen, so viele Bewegungen, so viele Gebetsgruppen gegründet. Heute haben wir verstanden, dass diese Gruppierungen in Wahrheit Ausdruck deines Unbefleckten Herzens sind. Du hast uns alle versammelt, weil der Augenblick gekommen ist, an dem du uns rufst, gemeinsam, als lebendiger und sichtbarer Leib deines Unbefleckten Herzens, in der Gesellschaft unserer Zeit wirksam zu sein, um die Seelen durch dich zu Jesus zu führen.
Dir vertrauen wir unsere Sorgen an: In erster Linie, dass unsere Gesellschaft von einer neuen Geissel heimgesucht wird, vom ethischen Relativismus, ein Übel, das vielleicht schlimmer ist als der Nazionalsozialismus und der Kommunismus des vergangenen Jahrhunderts. Ein großer Teil der Gesellschaft ist nicht mehr fähig, das Gute vom Bösen zu unterscheiden und sich in den fundamentalen Lebensentscheidungen zu orientieren.Gib, dass unser Heiliger Vater Benedikt XVI, dem die Überwachung des Glaubens anvertraut ist, die Dunkelheit unserer Zeit mit dem Licht des Glaubens erhelle und erleuchte, damit die Welt die Wahrheit erblickt und an das Evangelium glaubt.
Inmitten aller falschen Propheten und falschen Lehrer, die alles überwuchern, beschütze uns in der Wahrheit, du über alle Häresien siegreiche Jungfrau, der Gott das Leben Seines Sohnes und das Leben jedes Menschen anvertraut hat.
Es ist ein Komplott im Gang gegen das Leben, das geboren werden soll, indem man zu falschen Lehren Zuflucht nimmt, um die Unterdrückung unschuldiger Kreaturen zu rechtfertigen. Mutter des Lebens, mache, dass wir mit der Kraft des Gebetes und mit deiner Hilfe in allen Herzen die Kultur des Lebens ausbreiten und das Volk des Lebens für das Leben schaffen können, um, wie es uns Papst Johannes Paul II. gelehrt hat, die Kultur des Todes einzudämmen, die unsere Zeit pervertiert. Mutter des Lebens, verteidige das Leben, das geboren werden soll!
Dir, Heiligste Jungfrau, vertrauen wir unsere Sorge um die Familie an, die in ihrer Integrität angegriffen wird, im Namen falscher Prinzipien und durch gesetzliche Rechtfertigung von Verbindungen und Lebensgemeinschaften, die dem Naturgesetz widersprechen.Überdies sind viele Familien in Auflösung und in schweren Krisen.
Du Frau, die in Nazareth Gott eine Familie gab, wo Jesus geboren werden konnte, beschütze unsere Familien und mach, dass unser Haus sei wie dein Haus von Nazareth, gegründet auf der Liebe zum Herrn.
Dir, O Mutter, übergeben wir auch die anderen Plagen, die die Herzen der Menschen unserer Zeit vergiften: die Gewalt und Grausamkeit des Krieges, die extreme Armut und soziale Ungerechtigkeit als Quelle des moralischen Verfalls, die Pornographie, die Prostitution, die Verbreitung der Magie, der satanischen Sekten und der Vereinigungen, die die Kirche und die Würde des Menschen bedrohen.
O Maria, Mutter unserer Hoffnung, die Übel unserer Zeit erschrecken uns nicht, denn durch dich hat der Vater uns Jesus, den Sohn geschenkt, unser Heil. In Fatima hast du uns gesagt: "Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren."
Darum sind wir ohne Furcht, denn wir wissen, du wirst uns helfen, Christus die Tore unseres Herzens zu öffnen.
Dem Eucharistischen Jesus, der hier gegenwärtig ist und dir, Mutter, als den sicheren Hafen, vertrauen wir unseren Weg an. Wir sind alle ganz dein. Wir sind vollkommen dein. Wir sind immer dein.
Aus der Ansprache von Gino Doveri, Generalsekretär der Vereinigung der italienischen Laienbewegungen und -gruppierungen, 4. Juni 2005, im Petersdom.

Anbetung ist die göttlich geschaffene Antwort
Anbetung ist die göttlich geschaffene Antwort auf die Herrlichkeit Gottes. Sie wird motiviert von göttlicher Liebe und entspringt der göttlichen Selbstoffenbarung gegenüber seiner Schöpfung. In der Anbetung tritt der Gläubige in eine Kommunikation mit Gott, dem Vater, durch Jesus Christus, vermittelt durch den Heiligen Geist. Anbetung bedeutet auch, dass wir Gott demütig und freudig in allen Dingen den Vorrang einräumen. Sie äußert sich in Haltungen und Handlungen wie: Gebet, Lobpreis, Feier, Grossherzigkeit, tätiger Barmherzigkeit, Reue. +
(Johannes 4,23; 1. Johannes 4,19; Philipper 2,5-11; 1.Petrus 2,9-10; Epheser 5,18-20; Kolosser 3,16-17; Römer 5,8-11; 12,1; Hebräer 12,28; 13,15-16)

Anbetung ist wie das kleine Senfkorn
Das In-Gott-verharren, einen täglichen kurzen Tabernakelbesuch, wenn die Messteilnahme nicht möglich ist,warum pflegen das viele sogenannte treue Katholiken nicht? Wie viele von uns sind selber völlig dem Wohlstand verfallen, vom Irdischen abgelenkt? Wie vieles würde von selbst im Leben korrigiert, wenn wir bewusst regelmässig vor dem Tabernakel der jeweils nächsten Kirche oder Kapelle und vor dem Kreuz in der Wohnung auf die Knie gehen würden? Denn bei aller anstehenden Arbeit ist immer wieder das Beispiel Mutter Teresas von Kalkutta nachzuahmen, die bereits morgens eine Stunde Anbetung gehalten hat. Natürlich muss es keine Stunde sein, aber die Absicht immer wieder «verliebt und staunend, dankbar vertrauend» vor ihm, dem göttlichen Sämann, der alles vermag und zugleich auch das Wachstum schenkt, niederzufallen, alles von ihm zu erhoffen und dann in Aktivität und Ruhe alles einzusetzen. Dann werden auch unsere «Hauskirchen» und Pfarreien zu grossen Bäumen, in dessen Zweigen sich viele Suchende wohlfühlen und das Ziel ihrer Sehnsucht finden dürfen. Pfarrer Rudolf Nussbaumer
Anbetung Stille
Ich gehe in mein Zimmer schliesse die Tür zu
das Telefon stelle ich ab
Stille
Ich bete Dich an, ich singe wie Du mich gelehrt hast, wie es Dir gefällt.
Alles um mich herum: Die Kriege, die Geldsorgen, die Krankheit, die Gedanken.
Sie werden stiller...bitte lass sie stiller werden, oh Gott!
Ich bete Dich an, Jesus Christus-
habe keinen Titel dafür, noch habe ich etwas zu geben
Ich lasse einfach los
werde stiller ....stiller
ich atme ein und atme aus, heb die Hände und danke Gott für seinen
Sohn, für Jesu Blut!
Auch in der Stille bete ich Dich an und lausche auf Deine Liebe.
Anbetung und Lobpreis
Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der die ganze Welt regiert, der war, der ist und der kommt. Du bist unser Herr und Gott. Du hast die ganze Welt erschaffen. Weil du es gewollt hast, ist sie entstanden. Darum bist du allein würdig, damit alle dich preisen und ehren und deine Macht anerkennen.
Weil du uns erlöst hast.
Ich preise dich, o Herr!
Ich lobe dich, o Herr!
Ich verehre dich, o Herr!
Ich danke dir, o Herr!
Weil du uns befreit hast...
Ich preise dich, o Herr ... (weitere Einfügungen)
Andacht
Oh mein Herr und mein Gott, in tiefster Demut und Ehrfurcht bete ich Dich an und lobpreise Dich durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, und danke Dir von Herzen für diese grosse Gnade, dass Du durch das Erscheinen des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, Deine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit der Menschheit enthüllen wolltest.
Wir beten Dich an und lobpreisen Dich. Aus Liebe und Dankbarkeit, in Anerkennung und Verherrlichung des Zeichens des heiligen Kreuzes am Boden, flehen wir in liebender Hingabe und eifrigem Gebet und Opfer, zur Sühne und Busse für die, die an Dich nicht glauben, Dich nicht anbeten, Dich nicht lieben, Dich nicht bitten, und Dir nicht danken.
Wir bitten Dich demütig um Verzeihung für alle, die das Zeichen des heiligen Kreuzes am Boden nicht erkennen und nicht beachten, Deine übergrosse Liebe und Barmherzigkeit nicht begreifen und nicht verherrlichen wollen. Zur Sühne dafür nimm hin unseren festen Glauben und unsere Liebe zum Gekreuzigten.
So beten wir Dich in tiefster Demut und Ehrfurcht an und lobpreisen Dich, Du unendlich grosser Gott. Wir tun dies mit ganzer Liebe und Hingabe zum gekreuzigten Heiland, um Ihm in dankbarer Liebe unsere Huldigung darzubringen, denn durch Sein heiliges Kreuz hat Er die ganze Welt erlost. Oh grosser und gütiger Gott, erbarme Dich unser und sei uns gnädig und barmherzig durch die Verdienste des bitteren und qualvollen Leidens und Sterbens Deines geliebten Sohnes am Kreuze und durch die Tranen und Schmerzen Seiner heiligsten Mutter. Amen. "Der Sieg über die Gottlosigkeit wird nicht mit Waffengewalt erreicht, sondern nur durch die Kraft meines Hl. Kreuzzeichens und die Kraft des Gebetes." (Von der Seherin Aloisia Lax, an Gott Vater gerichtet)

Auf der Suche nach dir mein Herr
Einst war ich einsam unter Menschen. Ich weinte beim Lachen, es war dunkel im Licht ich hatte dich nicht gefühlt. Nun weckst du mich morgens und wünschst mir eine gute Nacht am Abend. Ich bin glücklich. Ich liebe dich für dein da sein. Ich liebe dich für das was du erschaffen hast und habe großen Respekt davor. Du bist das was heraus kommt, wenn ich 1 und 1 zusammenzähle. Ich gehe innerlich kaputt wenn ich Menschen sehe, die keinen Glauben haben. Menschen, die verloren sind, Menschen die sich zu Opfer der Gesellschaft machen bemerken aber das Sehen nicht beherrschen. Hava U.
Bilde des Gekreuzigten
vor einem Bilde des Gekreuzigten
Siehe, o mein gütigster und liebreichster Jesus, vor deinem allerheiligsten Angesichte werfe ich mich auf die Knie nieder und bitterlich aus dem innersten Grunde meiner Seele, Du wollest mir lebendig in das Herz einprägen die Gesinnungen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, einer wahren Reue über meine Sünden und den festen Vorsatz, Dich nicht mehr zu beleidigen, indem ich mit innigster Liebe und Mitleiden Deine heiligen fünf Wunden betrachte und mir vor Augen führe, was der Prophet David von Dir, o guter Jesus, gesprochen hat: „Sie haben meine Hände und Füsse durchbohrt, sie haben alle meine Gebeine gezählt.“ (Ps. 21, 17, 18.)
Den Gläubigen, die dieses Gebet andächtig vor einem Bilde des Gekreuzigten verrichten, wird ein Ablass von 1O Jahren gewahrt; ein vollkommener Ablass, wenn sie zudem beichten, kommunizieren und nach der Meinung des Heiligen Vaters beten.
Ponit. 2. Febr. 1934 PO. 171.

Bin ich aktiv oder lasse ich mich leiten?
Von wem lasse ich mich leiten? Rufe ich erst die Bekannten und Hilfsbereiten am Telefon an? Lasst uns beten das gerade die, die entmutigt und still geworden sind, in diesem Moment Ermutigung bekommen und erleben! Sei gestärkt, denn dein Gott hat dich gehört und er wird's wohl machen. Auch wenn wir so manches nicht verstehen, sei getrost du bist nicht länger allein.
Selig sind die, die an Jesus glauben, ohne ihn zu sehen! Sei nicht verzagt und leg es ihm zu Füssen. Bald wirst du sehen, du wirst ihm lieber Gold statt Asche zu Füssen legen. Doch auch Asche kann ein Opfer sein, wenn es falsche Selbstbilder waren oder sind, ist dies auch ein kostbares Opfer! Ich bete um die Wiederherstellung der Werte. So das dein Bild in ihm wieder hergestellt wird. Vertrau ihm und suche nach seinem Wort. Weder Macht noch Unterdrückung ist es, sondern in seinem Geiste durch unsern Herr und Gott, Jesus Christus. Sei gestärkt und getrost, alles dient zu deiner Freiheit, nehmen wir auch das Unmögliche an, was Gott für uns bereitet hat! Lasst uns beten, dass er es wohl machen will, lasst uns nach ihm suchen, immer wieder!
In Jesu Namen Amen

Christi Himmelfahrt
Himmlischer Vater, Dein Sohn, Jesus Christus ist siegreich in den Himmel aufgefahren und sitzt nun zu Deiner Rechten, um Fürbitten für uns einzulegen.
1.Erfülle unsere Herzen mit Sehnsucht nach dem Himmel.
2.Stärke alle, die im Leben schwer leiden müssen, mit der Hoffnung auf das ewige Leben.
3.Lass uns nicht als Waisen zurück, sondern bleibe bei uns in Deiner gottmenschlichen Gegenwart.
4.Wie die Seelen der Gerechten, so führe auch die Seelen aller Verstorbenen in Dein himmlisches Reich.
5.Lass das Erbe Deiner Frohbotschaft in Deiner Kirche lebendig sein und allen Völkern zum Heile werden.
Denn Du hast uns verheissen: „Ich bin bei euch bis ans Ende der Zeit." So stärke uns in diesem Glauben. Amen
Christus in der Heiligen Eucharistie - Leben im Herrn!
O Jesus, du lebst in der heiligen Eucharistie, aber du schweigst. Du willst vom Tabernakel aus den Menschen deine Güte, deine Barmherzigkeit nicht mehr durch Worte und Wunder zeigen wie in den Tagen deines Erdenlebens. Du möchtest aber doch, dass die Menschen deine Liebe fühlen. Darum bieten wir uns dir an. Bediene dich aller Glieder unseres Leibes, aller Fähigkeiten unserer Seele, lass durch uns geschehen, was du auf Erden denen getan hast, die du liebst.
O Jesus, du hast in deiner Ölbergsverlassenheit und Todesangst um Trost zum himmlischen Vater gebetet. Du weisst, es gibt Seelen, die auf Erden keine Stütze, keinen Tröster haben. Sende ihnen einen Engel, der ihnen Freude bringt. O Jesus du wünschest Menschen, die den Seelen von deiner Liebe sprechen, die den Armen und Ausgestossenen sagen, dass sie nicht verloren sind, den Mutlosen, dass sie einen Vater haben. O Jesus, nimm uns dazu!
Und damit nicht etwa Eitelkeit verderbe, was doch nur von dir kommt, mache, dass wir ohne es selbst zu wissen, Worte und Beweise der Kraft, der Liebe, des Wohlwollens und Verzeihens geben. Jeder Tag soll uns verloren gelten, an dem wir nicht von deiner Güte Zeugnis geben.
O Jesus, der du geduldig warst, so bereit, immer wieder die gleichen Lehren zu geben, mache uns geduldig im Anhören, geduldig im Helfen, mache uns stark, damit wir ein freundliches Wesen zeigen, wenn uns ein Mensch lästig wird. Dann gib, dass wir dies rasch durch ein liebevolles Wort wieder ausgleichen.
O Jesus, der du mit unendlicher Zartheit auf die Gelegenheit, Gutes zu tun, gewartet hast, gib uns, dass wir die Liebe erraten, die Schüchternheit und Furcht verbergen. Gib, dass wir mutig helfen. Gib uns Zartgefühl, damit wir nicht verletzen, sondern Öl giessen auf alle Wunden. O Jesus, du suchst treue Ausspender für deine Schätze und deine Freuden. Gib uns viel, damit wir vieles geben. Nimm unsere Hände zum Heilen und Almosen verteilen. Sie sollen für alle arbeiten, allen zu Hilfe kommen.
Lass uns nie vergessen, das wir zum Dienen auf Erden sind, so wie du es warst. O Jesus, der du die Seelen so innig liebst, dem nur die Seele etwas gilt, mag die äussere Form schön oder abstossen, der Charakter sanft oder reizbar sein, gib, dass wir in unserem Umgang mit den Menschen nur die Seelen sehen und die Seelen suchen und lieben, für die du am Kreuz gestorben bist. Amen. (aufgenommen bei der Soldatenwallfahrt 1998 in Lourdes)
Danke für die Ehren
Danke für diese Ehre und Freude Herr, mein Gott: Wie der Fisch nicht ohne Wasser leben kann, so kann ich nicht ohne Dich leben. Du hast mich erschaffen, Du erhältst mein Leben. Heute komme ich, Dir zu danken für das Leben, das Du mir ständig neu schenkst.
Ich komme, Dir zu danken, Dir zu sagen, wie sehr ich das Leben liebe. Ja, ich freue mich zu leben, auch wenn ich mit Gütern nicht gesegnet bin. Ich habe keine Schuhe an den Füssen, aber ich freue mich, dass ich gehen, springen und tanzen darf. Vor allem freue ich mich, Dein Kind zu sein, in mir den Hauch des göttlichen Lebens zu tragen, Deinen Heiligen Geist. Du willst in mir leben, Gast sein in mir. Von ganzem Herzen danke ich Dir für diese Ehre, für diese Freude. aus Obervolta
Danke und Hilfe
Gütiger Gott, ich bete viel. Manchmal richtig, manchmal falsch, nervös und ängstlich. Hilf in dieser verwirrten Welt immer wieder still zu werden und das Gute zu sehen und an dich zu denken und zu glauben, meinen Weg und meine Aufgaben zu meistern und dankbar das hinzunehmen was auf mich zukommt und verlangt wird. Schliesse auch ein meine Familie, meine Freunde und Bekannten, Arbeitskollegen, alle Hungernden, alle Kranken und Suchenden. Ich danke dir von Herzen für alles.

Dankesgebet
Lob und Dank sei Dir ewiger Gott, dass Du uns in Gesundheit einen neuen Tag schenkst.
Erhalte uns an Leib und Seele, unser Leben liegt in Deiner Hand.
Du Herr Jesus Christus bist der Einzige der mich retten kann
Danke Herr Jesus, dass Du der einzige Mittler zwischen uns Menschen und Gott bist. So brauche ich mich nicht an unvollkommene Menschen richten, sondern an Dich, der Du Gott über alles bist. Ich darf mich direkt an meinen Schöpfer richten, der mich vollkommen liebt und mich so angenommen hat, wie ich bin, mich aber verändert hat, dass ich ein Lobpreis für Dich sein kann, indem ich mich nur an Dich wende und nicht an Menschen, die auch Deiner Erlösung bedürfen.
Dir allein sei Lob, Preis und Ehre, jetzt und in alle Ewigkeit, weil Du mich vollkommen erlöst hast und mir den Himmel geschenkt hast.

Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten
Der Herr spricht zu Dir
Es ist nicht nötig, viel zu wissen, um mir zu gefallen; es genügt, dass du mich sehr liebst. Sprich hier also einfach mit mir, wie du mit deinem engsten Freund sprechen würdest. Musst du mich für jemanden um etwas bitten? Nenne mir seinen Namen und sage mir dann, was du möchtest, das ich jetzt für ihn tun soll. Erbitte viel! Zögere nicht, zu bitten. Sprich zu mir auch einfach und aufrichtig von den Armen, die du trösten willst; von den Kranken, die du leiden siehst; von den Verirrten, die du sehnlichst auf den rechten Weg zurückwünschest. Sag mir für alle wenigstens ein Wort. Und für dich, brauchst du für dich nicht irgendeine Gnade?
Sage mir offen, dass du vielleicht stolz, selbstsüchtig, unbeständig und nachlässig bist und bitte mich dann, dir zu Hilfe zu kommen bei den wenigen oder vielen Anstrengungen, die du machst, um davon loszukommen. Schäme dich nicht! Es gibt viele Gerechte, viele Heilige im Himmel, die genau die gleichen Fehler hatten. Aber sie baten demütig und nach und nach sahen sie sich frei davon. Und zögere auch nicht, um Gesundheit sowie einen glücklichen Ausgang deiner Arbeiten, Geschäfte oder Studien zu bitten. All das kann ich dir geben und gebe ich dir. Und ich wünsche, dass du mich darum bittest, soweit es sich nicht gegen deine Heiligung richtet, sondern sie begünstigt und unterstützt. Und was brauchst du gerade heute? Was kann ich für dich tun?
Wenn du wüsstest, wie sehr ich wünsche, dir zu helfen. Trägst du gerade einen Plan mit dir?
Erzähle ihn mir. Was beschäftigt dich? Was denkst du? Was wünschst du? Was kann ich für deinen Bruder tun, was für deine Schwester, deine Freunde, deine Familie, deine Vorgesetzten? Was möchtest du für sie tun? Und was mich angeht: hast du nicht den Wunsch, dass ich verherrlicht werde? Möchtest du nicht deinen Freunden etwas Gutes tun können, die du vielleicht sehr liebst, die aber vielleicht leben, ohne an mich zu denken? Sage mir: Was erweckt heute besonders deine Aufmerksamkeit? Was wünschst du ganz sehnlich? Über welche Mittel verfügst du, um es zu erreichen? Sage es mir, wenn dir ein Vorhaben schlecht gelingt, und ich werde dir die Gründe für den Misserfolg nennen. Möchtest du mich nicht für dich gewinnen?
Fühlst du dich vielleicht traurig oder schlecht gestimmt?
Erzähle mir in allen Einzelheiten, was dich traurig macht. Wer hat dich verletzt? Wer hat deine Selbstliebe beleidigt? Wer hat dich verachtet? Teile mir alles mit, und bald wirst du soweit kommen, dass du mir sagst, dass du nach meinem Beispiel alles verzeihst, alles vergisst. Als Lohn wirst du meinen tröstenden Segen empfangen. Hast du vielleicht Angst? Spürst du in deiner Seele jene unbestimmte Schwermut, die zwar unberechtigt ist, aber trotzdem nicht aufhört, dir das Herz zu zerreissen?
Wirf dich meiner Vorsehung in die Arme! Ich bin bei dir, an deiner Seite. Ich sehe alles, höre alles, und nicht einen Augenblick lasse ich dich im Stich. Spürst du Abneigung bei Menschen, die dich vorher gern mochten, die dich jetzt vergessen haben, und sich von dir entfernen, ohne dass du ihnen dazu den geringsten Anlass gegeben hast? Bitte für sie, und ich werde sie an deine Seite zurückbringen, wenn sie nicht zum Hindernis für deine Heiligung werden.
Und hast du mir nicht vielleicht irgendeine Freude mitzuteilen?
Warum lässt du mich nicht daran teilnehmen, da ich doch dein Freund bin? Erzähle mir, was seit dem letzten Besuch bei mir dein Herz getröstet und dich zum Lächeln gebracht hat. Vielleicht hast du angenehme Überraschungen erlebt; vielleicht hast du glückliche Nachrichten erhalten, einen Brief, ein Zeichen der Zuneigung; vielleicht hast du eine Schwierigkeit überwunden, bist aus einer ausweglosen Lage herausgekommen. Das alles ist mein Werk. Du sollst mir einfach sagen: Danke, mein Vater!
Einsamkeit
Himmlischer Vater, Dein Sohn hat am Kreuz die Stunden der Einsamkeit und Verlassenheit erlebt. Wir bitten Dich:
1. Gib den Menschen, die allein und einsam sind, gute und verständnisvolle Freunde.
2. Hilf uns, dass wir die Einsamen und Abseitsstehenden in unsere Gemeinschaft aufnehmen.
3. Stärke und tröste alle Menschen, die verachtet und nicht verstanden werden.
4. Lass uns die alten und kranken Menschen nicht vergessen, damit wir ihnen helfen und Freude bereiten.
5.Hilf uns, dass wir in Stunden der Einsamkeit den Weg zu Dir finden.
Denn Du hast ja gesagt: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid!“ Amen.
Einsetzung des Allerheiligsten
Beginn
V: Hoch gelobt und gebenedeit sei das allerheiligste Sakrament des Altares!
A: Von nun an bis in Ewigkeit!
Anrufungen (gesungen: zuerst Vorbeter, dann alle)
Gepriesen seist Du, Gott!
Gepriesen sei dein Heiliger Name!
Gepriesen seist Du, Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch!
Gepriesen sei dein Name, Jesus!
Gepriesen sei dein Heiliges Herz!
Gepriesen sei dein sehr kostbares Blut!
Gepriesen seist Du im allerheiligsten Sakrament des Altars!
Gepriesen seist Du Heiliger Geist, Du Tröster
Gepriesen seist Du erhabene Mutter Gottes, allheilige Jungfrau Maria!
Gepriesen sei deine heilige und unbefleckte Empfängnis!
Gepriesen sei dein Name, Maria, Jungfrau und Mutter!
Gepriesen sei deine ruhmreiche Himmelfahrt!
Gepriesen seist du, Heiliger Josef, Du keuscher Gemahl!
Gepriesen seist Du, Gott in deinen Engeln und Heiligen!
Bitten:
V: Herr, gib uns Priester!
A: Herr, gib uns heilige Priester!
V: Herr, gib uns zahlreiche Berufungen!
A: Herr, gib uns zahlreiche und heilige Berufungen!
V: Herr, gib uns heilige Familien!
A: Herr, gib uns gute und heilige Familien, die Deine Liebe ausstrahlen!

Es gibt nichts
Es gibt nichts, was der Eucharistie an Grösse gleichkäme! Stellt alle guten Werke der Welt einer guten Kommunion gegenüber - das ist wie ein Staubkörnchen neben einem Gebirge. Hl. J. M. Vianney Pfarrer v. Ars
Es kommt aufs Ende an
Gerade wenn es schwer ist zu vergeben und zu lieben- es kommt aufs Ende an!
Hat das Böse gewonnen?
Ist jetzt alles aus?
Dabei haben wir doch unser bestes getan- und jetzt? Alles aus....
Schuld der anderen, eigene Schuld - Schuld
Was wenn das Ende nicht so weit entfernt wie wir meinen. Ach könnten wir dann noch einmal unser Hände falten, ach könnten wir uns noch einmal umarmen.Es wieder gut machen...
Zu spät - Welch ein süßer Traum, wenn es wohl einen Engel Gottes gäbe, der über mein und dein Leben - ja eines jeden Einzelnen ein Tagebuch schreibt.
Wird dann am Ende ausgewogen was am schwersten wiegt?
Welche Werte?
Fragst du mich wie oft ich Gott nach Rat gefragt habe?
Was wenn morgen schon meine Abrechnung fällig ist? Ist es das Schwache oder Starke das überwiegt?
Ich komme ehrlich vor dir. Und gerade JETZT gibst du mir/ uns dieses Wundervolle Wort:
Gerade jetzt in meiner schweren Lage ( Situation) lässt Gott mich erkennen:
Fänge ich nun an zu hassen, mich stolz vor allem wegzudrehen - zu distanzieren- ja sogar zu lügen um mich zu schützen oder mich durch leichtere Wege zu retten-
Ignorant oder kalt zu werden - Oh ja - es kann genau das Gramm sein, dass die Schwache oder Starke Seite überwiegen lässt...
Und es kommt auf das Ende an, wie wir zu Jesus kommen. Wie wir die Sünde, erkennen wollen und sie unterlassen. Mehr haben wir kaum zu geben, oder?
In Jakobus steht, dass wir uns freuen dürfen, wenn wir in Anfechtungen geraten - Lasst uns anfangen nicht über unseren Berg zu reden sondern zu diesem.
Wenn wir wüssten das ein Teil unser Leben auf der Zunge liegt und hier die Waage eingestellt werden kann.....
Tu ich es dann für mich oder für dich, Jesus?
Lass deinen Willen über mein Leben geschehen - halt mich wenn es ungemütlich und steinig wird und keiner mehr da ist. Schenk deine Vergebung ein. Sei mein Berater, Arzt und Helfer in der Not
AMEN
Ewiger und Barmherziger Gott
Ich danke Dir für alles, was ich habe, für alles was ich bin und für alles was ich kann.
Gebet
V: Lasset uns beten.
V: Herr Jesus Christus, im wunderbaren Sakrament des Altares hast Du uns das Gedächtnis deines Leidens und deiner Auferstehung hinterlassen. Gib uns die Gnade, die heiligen Geheimnisse deines Leibes und Blutes so zu verehren, dass uns die Frucht der Erlösung zuteil wird, der du lebst und herrschst in Ewigkeit. Amen.
oder:
Herr, unser Gott, dein Sohn ist für uns Mensch geworden aus Maria, der Jungfrau, und hat am Kreuz gelitten. Wir glauben und dass er im heiligen Sakrament gegenwärtig ist. Gib, dass wir aus diesem göttlichen Quell ewiges Heil schöpfen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
oder:
Herr, unser Gott, gib uns die Gnade, Christus, das Lamm, das für uns geschlachtet wurde und im Sakrament unter heiligen Zeichen verborgen ist, mit würdigem Lobpreis zu feiern, damit wir ihn in der ewigen Herrlichkeit unverhüllt schauen. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen.
oder:
Barmherziger Gott, du hast uns das wahre Brot vom Himmel gegeben. Stärke uns durch diese geistliche Speise, damit wir immer aus ihr leben und am Jüngsten Tag zur ewigen Herrlichkeit auferstehen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
oder:
Vater im Himmel, wir bekennen deinen Sohn, der in diesem Sakrament gegenwärtig ist, als unseren Herrn und Gott. Erleuchte unser Herz mit dem Licht des Glaubens und entzünde es mit dem Feuer deiner Liebe, damit wir ihn voll Zuversicht im Geist und in der Wahrheit anbeten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
oder:
Herr und Gott, im heiligen Sakrament erneuerst du uns von Tag zu Tag. Erfülle uns durch seinen Empfang mit deiner Liebe, damit wir uns um die unaussprechlichen Schätze deines Reiches bemühen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
oder:
Allmächtiger Gott, du hast die ganze Menschheit durch das Leiden und die Auferstehung Christi erlöst. Bewahre in uns das Werk deines Erbarmens. Gib, dass wir immer wieder voll Dankbarkeit das Heilsgeheimnis feiern und zur ewigen Herrlichkeit gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Gebet des heiligen Erzengels Michael
Mein Gott, ich glaube, ich bete an, ich hoffe und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für alle jene, die nicht glauben, nicht anbeten, nicht hoffen und Dich nicht lieben. Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich dich an und opfere Dir auf den kostbaren Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, der in allen Tabernakeln der Welt gegenwärtig ist, zur Sühne für die Schmähungen, Entweihungen und die Gleichgültigkeit, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder.
(Das Gebet betet man 3 mal) - So lehrte der "Engel des Friedens" die Kinder von Fatima beten

Gebet für die Ausbreitung der eucharistischen Anbetung
Himmlischer Vater, verstärke unseren Glauben in die wirkliche Gegenwart deines Sohnes Jesus Christus in der Heiligen Eucharistie.
Wir sind dazu berufen, ihn anzubeten, ihm zu danken und ihm Sühne zu leisten für die Sünden. Wir brauchen deinen Frieden in unsere Herzen und zwischen den Völkern. Wir brauchen die Umkehr von unseren Sünden und die Barmherzigkeit deiner Vergebung. Mögen wir dies erlangen durch das Gebet und unsere Vereinigung mit dem eucharistischen Herrn.
Sende deinen Heiligen Geist herab über alle Völker und gib ihnen die Liebe, den Mut, die Kraft und den Willen auf die Einladung zur ewigen eucharistischen Anbetung zu antworten. Wir bitten dich, die immerwährende Aussetzung des Allerheiligsten Sakraments in den Pfarreien der ganzen Welt auszubreiten.
Darum bitten wir im Namen Jesu, des Herrn. Amen.
Unsere Liebe Frau vom Allerheiligsten Sakrament hilf uns, die Herrlichkeit deines Sohnes durch die immerwährende Aussetzung der Heiligen Eucharistie zu verbreiten.
Gebet um die Gaben des Heiligen Geistes
Im Aussergewöhnlichen sehen wir dich, kraftvoller, mächtiger Heiliger Geist, in Sturm und Feuer, in Verwandlung und Aufbruch, im Leben aussergewöhnlicher Menschen.
Hilf uns, dich im Verborgenen zu finden, stiller, beständiger Heiliger Geist.
Hilf uns, deine leisen Gaben zu entdecken in unseren Mitmenschen und in uns selbst:
die Gabe Frieden zu stiften, die Fähigkeit andere zu begeistern, die Kunst die Wahrheit auszusprechen, das Talent gut zuhören zu können, die Kunst Kompliziertes einfach zu sagen, die Gabe ein ruhender Pol zu sein,
die Fähigkeit sich einzufühlen, die Gabe der bergenden Mütterlichkeit und Väterlichkeit, die Gabe des kindlichen Staunens, die Gabe des Humors.
Du bist die Quelles des Leben für jeden von uns.
Entfalte dein Wirken in uns, das mächtige und das leise, damit wir uns selbst entdecken. Andreas Lerch
Gebet um Erkenntnis
Ich möchte heute um Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes, des Lebens Jesu beten.
Dass der Herr unsere Augen und das Herzens öffnet und wir sein Antlitz sehen und erkennen. Bitte schenke Zuversicht und Weisheit, deine Macht und Herrlichkeit zu erkennen, und in der Schwere ein wenig besser zu verstehen!
Zu seiner rechten sitzt sein Sohn und ja, die Gebete, jedes einzelne Gebet wird in der Hand, sowie im Herzen eines Engels hinaufgetragen, direkt vor Gottes Thron! Heute bete ich, dass wir erkennen: Gott will uns lieben! Und das wir unfertig kommen können! Seine Liebe ist unbegrenzt! Und er freut sich über jedes Kind, dass zu ihm ehrlich zurückkehrt! Wo immer es auch war, was immer auch an ihm klebt, Jesus zieht die alten befleckten Kleider aus und wäscht sie mit seiner Vergebung aus Liebe zu jedem Einzelnen! Lasst uns Gottes Schöpfung und alles Leben der Erde, das es ins Dasein gerufen und sinnvoll geordnet hat, als Spiegel seiner Güte, erkennen und loben!
Wir Menschen jedoch können dieses Lob vermindern, wenn wir gewaltsam in Gottes Schöpfung eingreifen. Leid und Zerstörung durch Gedanken, Worte und Taten über sie, uns und andere bringen. Lasst uns Jesu Macht der Vergebung und Liebe erkennen, um uns heute neu zu entscheiden! Amen!
Gebet vor dem Allerheiligsten Sakrament
O Jesus, mein Herr und Gott, ich glaube, dass Du im heiligsten Sakrament als Gott und Mensch, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut wahrhaft, wirklich und mit ganzem Wesen gegenwärtig bist. Meinen leiblichen Augen bist Du zwar verborgen, aber im Lichte des Glaubens schaue ich Dich mit den Augen des Geistes und erkenne unter der Gestalt des Brotes Deine göttliche Majestät und Herrlichkeit. Stärke meinen Glauben, o Jesus!
Ich glaube und bekenne, dass Du in diesem Geheimnis derselbe bist, der von Ewigkeit zu Ewigkeit als einiger Gott lebt und regiert mit dem Vater und dem Heiligen Geiste, dass Du derselbe bist, der in der Fülle der Zeiten aus Liebe zu uns vom Himmel herabgekommen und Mensch geworden ist, dass Du derselbe bist, der um unseres Heiles Willen am Kreuze gestorben, aus dem Grabe wieder auferstanden und glorreich in den Himmel aufgefahren ist und dereinst kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten. Stärke meinen Glauben,
o Jesus!
Ich glaube, dass dieser Dein Leib wahrhaft eine Speise und Dein Blut wahrhaft ein Trank ist’s dass Du mir diese himmlische Speise zur Nahrung meiner Seele und zum Unterpfand meiner künftigen Auferstehung bereitest.
In diesem Glauben, o Jesus, beuge ich meine Knie und bete Dich in tiefster Demut an als meinen Herrn und Gott, als meinen Erlöser und Seligmacher. Möchten doch alle Menschen Dich erkennen und lieben, Dich preisen und anbeten, wie die Auserwählten des Himmels, die Dich im Glanze Deiner göttlichen Majestät schauen und nicht aufhören, Dich zu loben und zu verherrlichen. Amen
Gebet zu Jesus
Herr Jesus, im Schweigen dieses anbrechenden Morgens komme ich zu dir und bitte dich mit Demut und Vertrauen um deinen Frieden, deine Weisheit, deine Kraft. Gib, dass ich heute die Welt betrachte mit Augen, die voller Liebe sind.
Lass mich begreifen, dass alle Herrlichkeit der Kirche aus deinem Kreuz als dessen Quelle entspringt. Lass mich meinen Nächsten als den Menschen empfangen, den du durch mich lieben willst. Schenke mir die Bereitschaft, ihm mit Hingabe zu dienen und alles Gute, das du in ihn hineingelegt hast, zu entfalten.
Meine Worte sollen Sanftmut ausstrahlen und mein ganzes Verhalten soll Frieden stiften. Nur jene Gedanken, die Segen verbreiten, sollen in meinem Geiste haften bleiben. Verschliesse meine Ohren vor jedem übelwollenden Wort und jeder böswilligen Kritik. Möge meine Zunge nur dazu dienen, das Gute hervorzuheben.
Vor allem, bewirke oh Herr, dass ich so voller Frohmut und Wohlwollen bin, dass alle, die mir begegnen, sowohl deine Gegenwart, als auch deine Liebe spüren. Begleite mich mit dem Glanz deiner Güte und deiner Schönheit, damit ich dich im Laufe dieses Tages offenbare. Amen. Gebet der seligen Mirjam von Abbelin
Gebet zum eucharistischen Christus
1. Gott, unser Vater, wir glauben, dass du der Schöpfer aller Dinge bist, dass du uns dir ähnlich gemacht hast im Antlitz deines Sohnes, der durch das Werk des Heiligen Geistes von der Jungfrau Maria empfangen wurde, um für uns Voraussetzung und Garantie für das ewige Leben zu sein.
2. Wir glauben, vorsorglicher Vater, dass sich durch die Kraft deines Geistes Brot und Wein in Leib und Blut deines Sohnes verwandeln, in die Speise, die den Hunger auf unserem Wege stillt.
3. Wir glauben, Herr Jesus, dass sich deine Menschwerdung in deinem eucharistischen Leib fortsetzt, um diejenigen zu speisen, die nach Licht und Wahrheit, nach Liebe und Vergebung, nach Gnade und Heil hungern.
4. Wir glauben, dass du dich in der Eucharistie in der Geschichte fortsetzest, um die Pilger zu stärken und ihren Traum zu nähren, die Früchte ihrer Arbeit zu ernten. Wir wissen, dass in Bethlehem, dem Haus des Brotes, der Ewige Vater im Schoss der Jungfrau Maria das Brot den Hungernden gibt, die nach Ewigem verlangen.
5. Wir glauben, dass du, eucharistischer Christus, im konsekrierten Brot und Wein wirklich gegenwärtig bist, worin du deine Heilsgegenwart fortdauern lässt und deinen Schafen üppige Weide und klares Wasser reichst.
6. Wir glauben, dass sich unsere Augen täuschen, wenn sie Brot sehen, und dass sich unsere Zunge irrt, wenn sie Wein schmeckt, denn Du bist ganz gegenwärtig, als Opfer dargebracht, und sich der Welt Leben schenkend, die immer nach dem Paradies hungert.
7. Damals, in jener Nacht im Abendmahlsaal, als Du Herr das Brot und den Wein in deine Hände nahmst, brachtest du für uns alle diese Gaben dar, in alle Ewigkeit.
8. Mit Dir, Lamm des Neuen Bundes, werden an jedem Altar, auf dem du dich dem Vater darbringst, die Früchte der Erde und der Arbeit des Menschen, das Leben des Gläubigen, der Zweifel der Suchenden, das Lächeln der Kinder, die Pläne der jungen Menschen, der Schmerz der Leidenden und die Opfergabe dessen, der gibt und der sich für die Brüder und Schwestern hingibt, dargebracht.
9.Wir glauben, Herr Jesus, dass deine Güte einen Tisch für die Kleinen und die Grossen bereitet hat, und dass wir an deinem Tisch zu Brüder und Schwestern werden, und sogar unser Leben für unsere Brüder und Schwestern hingeben, wie Du es für uns hingegeben hast.
10. Wir glauben, Jesus, dass wir auf dem Altar deines Opfers die Kraft für unser schwaches Fleisch wiedererlangen, das nicht immer dem Verlangen des Geistes folgt, das du aber nach dem Ebenbild deines Leibes verwandeln willst.
11. Wir glauben, dass an dem für alle bereiteten Tisch, immer ein Platz sein wird für den, der sucht, und Raum für den, der an den Rand des Lebens gedrängt wurde, wo die Zeichen des Todes überwunden werden und der neue Himmel und die neue Erde beginnen.
12. Wir glauben, Jesus, dass du deine Brüder und Schwestern nicht verlassen hast, sondern verborgen in unserem Innersten und auf deinem Tisch im Brot und Wein als Licht und Stärkung für den schwachen Pilger, gegenwärtig bist.
13. Wir glauben schliesslich, dass du uns zu Beginn des Dritten Jahrtausends auf unserem Weg begleitest. Fahr hinaus auf den See, ist in diesem Moment die Losung deiner Kirche, um voller Hoffnung eine neue Etappe der Geschichte zu einzuläuten.
14. Wir danken dir, eucharistischer Christus, dass du uns zu einer durch neuen und durch dich gestärkten Evangelisierung treibst. Wir bitten dich, lass deine Mutter diejenigen begleiten, die dein Wort annehmen, leben und verkünden, auf das durch ihre Fürsprache deine Saat Frucht bringe. Amen.
Übersetzung aus dem Spanischen durch das Päpstliche Komitee für die Eucharistischen Weltkongresse
Gebete des katholischen Theologen Romano Guardini (1885-1968)

Immerfort empfange ich mich aus Deiner Hand. So ist es und so soll es sein. Das ist meine Wahrheit und meine Freude. Immerfort blickt Dein Auge mich an, und ich lebe aus Deinem Blick, Du mein Schöpfer und mein Heil. Lehre mich in der Stille Deiner Gegenwart, das Geheimnis zu verstehen, das ich bin. Und das ich bin durch Dich und vor Dir und für dich. aus dem Schriftlesungskalender "365mal Gottes Wort" 1991, Frankfurt, Verlag der action 365, 1991)
In unserem dahingehenden Leben, o Herr, ahnen wir Deine stille Ewigkeit. Die Dinge beginnen, und haben ihre Zeit, und enden. Im Anfang des Tages fühlen wir voraus, wie er im Abend sinken wird. In jedem Glück mahnt schon das kommende Leid. Wir bauen unser Haus und schaffen unser Werk und wissen, dass es zerfallen muss. Du aber, o Herr, lebst, und keine Vergänglichkeit rührt an Dich. Du, Jesus Christus, bist zu uns gekommen und hast uns Kunde gebracht von dem, was kein Auge gesehen hat, und kein Ohr vernommen, und was in keines Menschen Herz gedrungen ist. Wenn die Zeit vollendet ist, soll dort auch meine Heimat sein. Mache mich dessen gewiss. Lass das Verlangen dorthin in meinem Herzen nie sterben, damit ich im Wandel des Lebens dessen inne bleibe, was allem Leben erst Mass und Sinn gibt.
Gebete des katholischen Theologen Romano Guardini (1885-1968) 1

Die einfachen Dinge sind die grössten - und darum auch am schwersten zu bewältigen! Was sind die einfachen Dinge? Leben, ohne zu zweifeln. Lieben, immer wieder lieben, auch wenn diese Liebe nicht erwidert wird.
Anfangen, stets von neuem anfangen, auch im Alter sich nicht zu schämen, abermals zu beginnen. Die Dinge sehen wie sie sind. Ohne Vorurteile, ohne Spott, ohne Hass. Sie sehen wie sie sind heisst doch unter anderem auch, sie annehmen, sie lieben lernen.
Herr, mit dem Alter wächst das Verständnis für die einfachen Dinge. Mit dem Altwerden sollte auch unsere Einsicht wachsen, dass die einfachen Dinge die wahrhaft wichtigen sind, dass einfache Menschen grosse Menschen sind, dass alles Grosse sich im Kleinen und Einfachen einfangen lässt.
Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ..., sagte Dein Sohn zu seinen Landsleuten. Wenn wir nicht werden wie die Kinder, kindlich einfach, kindlich gläubig, kindlich wahr, warten wir vergebens auf den Anbruch Deines Reiches.
Du bist gross, o Herr, und Deiner Herrlichkeit ist kein Mass. Alles bist Du. Alles vermagst Du. Unendlichen Lebens voll, bedarfst Du keines Dings, sondern ruhest in ewiger Freiheit. Deine Macht ist aber nicht nur Kraft, sondern Wahrheit und Gerechtigkeit. Deine Herrlichkeit ist nicht nur Gewalt, sondern Reinheit und Güte. Und Dein Sein ist nicht nur Wirklichkeit, sondern heiliger Sinn. Du bist so viel wahr, als Du seiend bist, Du bist so viel gerecht, als Du mächtig bist, Du bist so viel gütig, als Du stark bist, und Deine Wirklichkeit, o Herr, vor der die unsere verweht, ist mit Deiner Heiligkeit ganz eins, o ewiges Licht. So bist Du, der Herr, Gott, der Allherrscher, der da ist und der da war, und würdig, den Lobpreis zu empfangen und die Ehre und die Macht.
Lehre mich, das Geheimnis Deiner Hoheit zu erkennen. Lass mich innewerden, dass im Neigen vor Dir mein Wesen sich erfüllt. So viel mir das aufgeht, bin ich in der Wahrheit. So viel ich das tue, bin ich heil. In Deiner Anbetung, ewiger Gott, bin ich geborgen, und mein Leben verliert sich in Trug und Verwirrung, wenn ich das vergesse. Schenke uns, o Herr, die Freude an Deiner Herrlichkeit. Wenn wir sie haben, sind wir reich. Wir loben Dich, wir preisen Dich, wir beten Dich an, wir sagen Dir Dank ob Deiner grossen Herrlichkeit. So lehrt uns die Kirche zu sprechen: gib uns die Gnade, es in der Freude des Herzens zu tun. Amen.

Gebete zur besonderen Verehrung des Kostbaren Blutes Jesu Christi
O Jesus, mein liebevollster und süssester Erlöser, gestatte, dass ich Dir und durch Dich dem ewigen Vater das kostbare Blut und Wasser aufopfere, welches am Kreuzesstamm aus der Wunde Deines göttlichen Herzens geflossen ist. Würdige Dich, die Früchte derselben allen Menschen zuzuwenden, besonders den armen Sündern und meiner Seele. Reinige, erneuerte und rette uns durch die Kraft Deiner Verdienste und verleihe uns die Gnade, uns für immer in Dein liebevolles Herz zu verschliessen. Amen.

Gebetsfragen
Ich und der Rest der Welt:
Bin ich mit Jesus allein in Arbeit? Oder lasse ich anderen Teil an meiner Liebe zu Gott?
Strahle ich wahre Freude aus? Obwohl ich in grosser Armut und Anfechtung stehe?
Liebe ich wenn andere mich hassen?
Habe ich überhaupt die Liebe Gottes in mir? Oder auf mir? Seine Weisheit?
Bin ich überhaupt würdig ihn zu fragen?
Ist meine Wohnung sauber von Gedanken, Worten und Taten von Hass, Wut, Eifersucht, Machtgehabe, Eigensüchtiges Verhalten, falsche Demut, zu viel Ängste und alles was unsere Hände voll hält?
Habe ich vielleicht keine Waschmaschine? Kann ich nicht vergeben? Vergeben heisst, die schmutzigen Sachen die wir getragen haben- auch wenn wir erschöpft sind oder wütend - diese zum Waschsalon tragen.
Rechnungen zu tragen und trotzdem den Zehnten zahlen. In Armut sich nicht verstecken und ehrlich über sein Leben reden. Über die wahren Qualen reden, wie sie sind. Darin steckt die Frucht , die Jesus meint! Ein Segen sein.

Lieben, Gott nach seiner Liebe und Vergebung bitten. Ihn um Rat bitten, Jetzt danken- ich sehe, du hast das für mich getan- was ich nicht sehe, dass lass mich wieder sehen, öffne mir die Augen, lass mich wieder mit dem Herzen sehen. Bitte schenke mir deine Weisheit um das rechte Wort in deiner heiligen Schrift zu lesen und zu verstehen. Brenne das rechte Wort in mein Herz mit deinem Feuer- Jesus, ohne dich bin ich ein leerer Behälter, ohne deine Gnade bin ich vor dem Gericht verloren, wie kann ich dir danken? Es ist doch nur die Entscheidung ehrenhaft zu sein, in meinen Entscheidungen im Umgang mit meinen Nächsten. Amen? Cordula

Ich bete Dich an
O Gott, ich bete Dich an, Du Weisheit, die mich erdacht, Du Wille, der mich gewollt, Du Macht, die mich geschaffen, Du Gnade, die mich erhoben, Du Stimme, die mich ruft, Du Wort, das zu mir spricht, Du Güte, die mich beschenkt, Du Vorsehung, die mich leitet, Du Barmherzigkeit, die mir vergibt, Du Liebe, die mich umfängt, Du Geist, der mich belebt, Du Ruhe, die mich erfüllt, Du Heiligkeit, die mich wandelt, dass ich nimmer ruhe, bis ich Dich schaue. O Gott, ich bete Dich an.
In lateinischer Sprache:
V: Oremus.
V: Deus, qui nobis sub sacramento mirabili passionis tuæ memoriam reliquisti, tribue, qæsumus, ita nos Corporis et Sanguinis tui sacra mysteria venerari, ut redemptionis tuæ fructum in nobis iugiter sentiamus.Qui vivis et regnas in sæcula sæculorum. Amen.
oder:
Tribue nobis, Domine Deus, ut qui Iesum Christum pro nobis natum ex Virgine Maria et in cruce passum, sub sacramento præsentem esse credimus et confitemur, ex hoc divino fonte hauriamus perpetuæ salvationis effectum. Per Christum Dominum nostrum. Amen.
oder:
Da nobis, quæsumus, Domine Deus, Agnum, qui pro nobis occisus est, in sacramento latentem dignis laudibus celebrare, ut eundem in gloria manifestum contemplari mereamur. Qui vivit et regnat in sæcula sæculorum. Amen.
oder:
Deus, qui nobis panem de cælo verum dedisti, præsta, quæsumus, ut, spiritalis alimenti virtute, et semper in te vivamus et in novissimo die gloriosi resurgamus. Per Christum Dominum nostrum. Amen.
oder:
Corda nostra, Domine, fidei lumine collustra, et caritatis igne succende,
ut, quem in hoc sacramento Deum ac Dominum nostrum agnoscimus, in spiritu et veritate fidenter adoremus. Qui vivit et regnat in sæcula sæculorum. Amen.
oder:
Sacramenta, Domine, quibus nos instaurare dignaris, corda nostra amoris tui repleant dulcedine, et ad ineffabiles regni tui divitias tribuant aspirare. Per Christum Dominum nostrum. Amen.
oder:
Deus, qui paschali Christi mysterio universos homines redemisti, conserva in nobis opus misericordiæ tuæ, ut, nostra salutis mysterium iugiter recolentes, eiusdem fructum consequi mereamur. Per Christum Dominum nostrum. Amen. Segen
O Gott, ich bete Dich an
Du Weisheit, die mich erdacht, Du Wille, der mich gewollt,
Du Macht, die mich geschaffen, Du Gnade, die mich erhoben,
Du Stimme, die mich ruft, Du Wort, das zu mir spricht,
Du Güte, die mich beschenkt, Du Vorsehung, die mich leitet,
Du Barmherzigkeit, die mir vergibt, Du Liebe, die mich umfängt,
Du Geist, der mich belebt, Du Ruhe, die mich erfüllt,
Du Heiligkeit, die mich wandelt, dass ich nimmer Ruhe, bis ich Dich schaue: O Gott, ich bete Dich an!
O Jesus,
Du lebst in der heiligen Eucharistie, aber du schweigst. Du willst vom Tabernakel aus den Menschen Deine Güte, Deine Barmherzigkeit nicht mehr durch Worte und Wunder zeigen wie in den Tagen Deines Erdenlebens. Du möchtest aber doch, dass die Menschen Deine Liebe fühlen. Darum biete ich mich Dir an. Bediene Dich aller Glieder meines Leibes, aller Fähigkeiten meiner Seele, lass durch mich geschehen, was Du auf Erden denen getan hast, die Du liebtest!
O Jesus, Du hast in Deiner Ölbergverlassenheit und Todesangst um Trost zum himmlischen Vater gebeten. Du weisst, es gibt Seelen, die auf Erden keine Stützen, keinen Tröster haben. Sende Ihnen einen Engel, der ihnen Freude bringt!
O Jesus, Du wünschest Menschen, die von Deiner Liebe sprechen, die den Armen, Ausgestossenen sagen, dass sie nicht verloren sind, den Mutlosen, dass sie einen Vater haben.
O Jesus, nimm mich dazu! Und damit nicht etwa Eitelkeit verderbe, was nur von Dir kommt, mache, dass ich, ohne es selbst zu wissen, Worte und Beweise der Kraft, der Liebe, des Wohlwollens und Verzeihens gebe! Jeder Tag soll mir als verloren gelten, an dem ich nicht von Deiner Güte Zeugnis gebe.
O Jesus, der Du so geduldig warst, so bereit, immer wieder die gleichen Lehren zu geben, mache mich geduldig im Anhören, geduldig im Helfen, mache mich stark, damit ich ein freundliches Wesen zeige, auch wenn mir ein Mensch lästig wird! Und wenn ich so schwach bin, meine Müdigkeit, meine Langeweile und Ungeduld zu verraten, dann gib, dass ich dies rasch durch ein liebevolles Wort wieder ausgleiche!
O Jesus, der Du mit unendlicher Zartheit auf die Gelegenheit, Gutes zu tun, gewartet hast, gib mir, dass ich die Leiden errate, die die Schüchternheit und Furcht verbergen! Gib mir, dass ich mutig helfe! Gib mir Zartgefühl, damit ich nicht verletze, sondern Öl giesse auf alle Wunden.
O Jesus, du suchst treue Ausspender für Deine Schätze und Deine Freuden. Gib mir viel, damit ich vielen gebe! Nimm meine Hände zum Heilen und Almosen verteilen. Sie sollen für alle arbeiten, allen zu Hilfe kommen! Lass mich nie vergessen, dass ich zum Dienen auf Erden bin, wie Du es warst!
O Jesus, der Du die Seelen so innig liebst, dem nur die Seele etwas gilt, mag die äussere Form schön oder abstossend, der Charakter sanft oder reizbar sein, gib, dass auch ich in meinen Begegnungen mit den Menschen nur die Seelen sehe und die Seelen suche und liebe, für die Du am Kreuze gestorben bist! Amen.
Tantum Ergo
1. Tantum ergo sacramentum veneremur cernui
et antiquum documentum novo cedat ritui
præstet fides supplementum sensuum defectui.
2. Genitori genitoque laus et iubilatio,
salus, honor, virtus quoque sit et benedictio,
procedenti ab utroque compar sit laudatio. Amen.

Versikel
V: Panem de cælo præstitisti eis. (Alleluja)
A: Omne delectamentum in se habentem. (Alleluja)
oder:
V: Brot vom Himmel hast Du ihnen gegeben.(Halleluja)
A: Das alle Erquickung in sich birgt. (Halleluja)
Vor Gottes Angesicht
Anbetung , Lob und Dank. Alles was atmet, lobe den Herrn. Jubelt dem Herrn alle Lande. Herr, lass mich dein Lob verkünden. Preiset den Herrn zu aller Zeit, denn er ist gut. Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit.
Vom Erbarmen des Herrn will ich in Ewigkeit singen. Durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin. Ehre sei dem Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.
Durch Christus und mit ihm und in ihm ist dir Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit. Dem König der Zeiten, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einen Gott, sei Ehre und Lobpreis in alle Ewigkeiten. Amen.

Willst du mir nichts versprechen?
Ich lese in der Tiefe deines Herzens. Menschen kann man leicht täuschen, Gott aber nicht. Sprich also ganz aufrichtig zu mir. Bist du fest entschlossen, dich jener Gelegenheit zur Sünde nicht mehr auszusetzen, auf jenen Gegenstand zu verzichten, der dir schadet, jenes Buch nicht mehr zu lesen, das deine Vorstellungskraft gereizt hat, mit jenem Menschen nicht mehr zu verkehren, der den Frieden deiner Seele verwirrt? Wirst du zu jenem anderen Menschen wieder sanft, liebenswürdig und gefällig sein, den du bis heute als Feind betrachtet hast, weil er sich gegen dich verfehlte? Nun gut, gehe jetzt wieder an deine gewohnte Beschäftigung zurück. Zu deiner Arbeit, deiner Familie, deinem Studium. Aber vergiss die Viertelstunde nicht, die wir beide hier verbracht haben. Bewahre, soweit du kannst, Schweigen, Bescheidenheit, innere Sammlung, Liebe zum Nächsten. Liebe meine Mutter, die auch die deine ist.
Und komme wieder mit einem Herzen, das noch mehr von Liebe erfüllt, noch mehr meinem Geist hingegeben ist. Dann wirst du in meinem Herzen jeden Tag neue Liebe, neue Wohltaten, neue Tröstungen finden.