Startseite | Haftungsausschluss
Sie sind hier: Startseite // Beten // Beichte

Beichte

Beichten im Oberwallis
Agarn, Guttet-Feschel 027 473 47 00 Pfarrer Andreas Werlen
Ausserberg 027 946 14 27 Pfarrer Alex Stoffel
Betten 027 927 12 75 Pfarrer Bruno Gmür
Biel, Blitzingen, Niederwald 027 973 24 44 Pfarrer Charles Weissen
Brig 027 923 14 68 Pfarrer Paul Martone
027 924 38 45 Vikar Valentin Studer
Eischoll 027 934 11 58 Pfarrer Walter Stupf
Eisten 027 952 11 52 Pater Amandus Brigger
Ernen, Lax, Binn 027 971 11 29 Pfarrer Herbert Heiss
Erschmatt, Ems 027 932 11 40 Pfarrer Hans Berger
Fiesch, Bellwald 027 971 11 23 Pfarrer Pascal Venetz
Gampel 027 932 11 30 Pfarrer Kenneth Ekeugo
Glis 027 923 91 83 Pfarrer Alois Bregy
Grächen 027 956 11 89 Pfarrer Jean-Pierre Brunner
Grengiols 027 927 11 33 Pfarrer Eduard Imhof
Kippel, Ferden 027 939 11 16 Pfarrer Bernhard Schnyder
Lalden, Eggerberg 027 946 34 60 Pfarrer Rainer Pfammatter
Leukerbad, Albinen, Inden 027 470 11 70 Pfarrer Jean-Marie Perrig
Mörel 027 927 11 25 Pfarrer Oswald Perren
Mund 027 923 13 79 Pfarrer
Münster,Reckingen,Gluringen 027 973 11 62 Pfarrer Anton Carlen
Naters 027 923 86 09 Pfarrer Anton Eder
027 924 14 21 Kaplan Rolf Kalbermatter
Niedergesteln 027 934 11 49 Prior Ikechukwu Eze
Oberwald, Obergesteln,
Ulrichen 027 973 11 58 Pfarrer
Ried-Brig, Termen 027 923 12 54 Pfarrer Richard Lehner
Ried-Mörel 027 927 21 04 Pfarrer Josef E. Fuchs
Raron, St. German 027 934 11 01 Pfarrer David Ryan
Saas-lmagell, Saas-Fee 027 957 23 13 Pfarrer Konrad Rieder
Saas-Grund, Saas-Balen 027 957 21 64 Pfarrer Amadée Brigger
Salgesch, Varen 027 455 01 25 Pfarrer Alexander Fux
Simplon-Dorf, Gondo 027 979 11 36 Pfarrer Josef Sarbach
Sitten, Siders 027 322 32 23 Pfarrer Marcel Margel.
Steg 027 932 11 26 Pfarrer German Burgener
Staldenried, Stalden 027 952 11 54 Pfarrer Eugen Zimmermann
St. Niklaus, Herbriggen 027 956 11 57 Pfarrer Bruno Zurbriggen
Susten, Leuk-Stadt 027 473 13 30 Pfarrer Thomas Michlig
079 350 40 09 Auxilia Hugo Brunner
Törbel, Embd 027 952 12 82 Pfarrer Amadée Brigger
Turtmann 027 932 13 19 Pfarrer Paul Zurbriggen
Unterbäch, Bürchen 027 934 11 14 Pfarrer Edi Arnold
Visp 027 945 17 75 Pfarrer Thomas Pfammatter
Visperterminen 027 946 26 20 Pfarrer Robert Imseng
Wiler, Blatten 027 939 11 30 Pfarrer Peter Jossen
Zeneggen 027 946 00 54 Pfarrer Joseph Grass
Zermatt, Täsch, Randa 027 967 23 14 Pfarrer Stefan Roth
027 967 57 73 Vikar Daniel Rotzer

Im Kapuzinerkloster: jeden Samstag von 14.00-16.00 Uhr /
Zu übrigen Zeiten an der Klosterpforte melden

1. zur Beichtvorbereitung
Beichtandacht
Die guten Beichten tragen zum Fortschritt der Seele ausserordentlich viel bei. Trete zur Abrechnung mit Gott nie flüchtig hinzu, sondern mit Ernst, so dass du nachher auch den Gang in die Ewigkeit antreten dürftest. Darum rufe deinen Schutzengel an, den Zeugen deiner Taten. Und Maria, die Mutter der Gnade und Barmherzigkeit. Flehe mit dem Vertrauen des verlorenen Sohnes zum Vater der Erbarmungen, zum Herzen des Erlösers, und rufe den Heiligen Geist an.
2. Beginn der Beichte
Beginn der Beichte: Meine letzte Beichte war ...
In Demut und Reue will ich meine Sünden bekennen.
Sündenbekenntnis, 1. bis 10. Gebot und Kirchengebote
Zum Schluss des Sündenbekenntnisses: Mein Jesus Barmherzigkeit, verzeih mir meine Sünden.
Nach den Worten des Priesters folgt die Auferlegung der Busse. Wir antworten mit Ja.
Es folgt nun die Lossprechung. Wir machen dabei das Kreuzzeichen und antworten mit Amen. Nach der Beichte verrichten wir die Buss- und Dankgebete.

3. Anrufung des Heiligen Geistes
O mein Gott, der du jeden Menschen erleuchtest, der in diese Welt kommt, erleuchte auch mein Herz mit einem Strahl deiner göttlichen Gnade, damit ich meine Sünden und Nachlässigkeiten klar erkenne, aufrichtig bereue und beichte, für dieselben genugtun und mich bessern möge. Amen.
Alsdann erforsche das Gewissen nach den Geboten Gottes und der Kirche, nach den Hauptsünden und den besonderen Pflichten deines Standes. Überdenke auch die Nachlässigkeiten gegen die heilige Regel.
Die Gewissenserforschung soll nicht ängstlich, aber auch nicht oberflächlich sein. Das Reuegebet muss innerlich sein, von Herzen kommen.

4. Hoffnung auf Verzeihung
O Gott, sei mir armen Sünder gnädig! Du willst ja nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre und lebe. Wenn auch meine Sünden zahlreich waren wie der Sand am Meere, so willst du ihrer nicht mehr gedenken. Warum bist du traurig, meine Seele? Hoffe auf den Herrn, und ich werde ihm ein Loblied singen, meinem Gott und Erlöser. Wenn wir gesündigt haben, so haben wir einen Fürsprecher beim Vater, Jesum Christum den Gerechten, und dieser ist die Verzeihung für unsere Sünden. Er ist nicht gekommen, die Gerechten zu berufen, sondern die Sünder.

5. Flehen um Verzeihung
Erbarme dich meiner, o Gott, nach deiner grossen Barmherzigkeit und nach der Menge deiner Erbarmungen tilge meine Missetat. Verstoss mich nicht von deinem Angesicht! Ein Opfer ist vor dir ein zerknirschter Geist. Ein reuiges und demütiges Herz wirst du, o Gott, nicht verachten. Sieh doch mein Elend, meine Pein. Ich bin so verlassen und elend. Der Sünden meiner Jugend und meines Unverstandes gedenke nicht in deiner Milde. Vater, ich habe gesündigt wider den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert dein Kind zu heissen; nimm mich nur an als einen deiner geringsten Diener.
6. Reue
Du hast mich als dein Kind aufgezogen, ich aber habe dich, o bester Vater, verachtet. Du hast mich gerufen, ich aber habe nicht auf dich gehört. Ich liebte die Finsternis mehr als das Licht und mehr als dich, mein Gott, die Welt mit ihrer Augenlust, Fleischeslust und Hoffart des Lebens. Unruhig ist mein Herz bis es ruhet in dir. Gib mir wieder die Freude deines Heiles und deinen Frieden, den die Welt nicht geben kann. Ein reines Herz erschaffe in mir, o Gott, und den rechten Geist erneuere in meinem Innern!

7. Guter Vorsatz
Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater zurückkehren. Ich habe es gesagt, nun will ich anfangen. Habe Geduld mit mir; ich will meine Schuld wiedergutmachen. Ich will den alten Menschen samt seinen Werken ausziehen und den neuen anziehen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Wachen und beten will ich, damit ich nicht in Versuchung falle. Mit Christus will ich auferstehen und suchen, was droben ist, nicht was auf Erden.
8. Form der Anklage
Ich armer, sündiger Mensch bekenne vor Gott dem Allmächtigen, Maria, der seligsten Jungfrau, dem heiligen Vater Franziskus und Ihnen, hochwürdiger Vater, meine Sünden, die ich seit meiner letzten Beicht... begangen habe.
Hier folgt das Bekenntnis der Sünden. Zum Schlusse sage:
Ich schliesse auch ein alle Sünden meines früheren Lebens, vorzüglich jene, die ich gegen das... Gebot begangen habe. O Jesus sei mir gnädig und barmherzig!

Allgemeines Schuldbekenntnis
Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken - durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine grosse Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn. Amen

Beichte
Nicht wenn du nur vor anderen alles bekennen und mit negativ Anerkennung Aufmerksamkeit holen willst.
Auch nicht wenn du wieder einmal sagt, ach vergib mir wieder einmal....
Auch nicht wenn du noch so schwer unter deinen Über oder Untertretungen leidest
Nicht wenn du nur in den Himmel willst, aus Angst vor der Konsequenz
Nicht wenn du anderen nicht wirklich vergeben kannst- du vergibst- sondern wenn du nichts erhältst - wenn du dich mit dem abfindest was nun ist und du dem anderem trotzdem lieben kannst. Dich liebe ich! Trotz allem Übel! Lerne!
Schau wie Jesus sich Gottes Wille gebeugt hat, schau wie sich alle dem Willen Gottes beugen. Oder kannst du nur eines deiner Haare grau werden lassen? Wenn du zu Mir, deinem Gott sprichst, bedarf es nicht länger nur Sätze, komm in Ehrlichkeit in tiefster Stunde zu mir- schüttle alle Lügen ab, trau dich, dich zu mir zu bekennen. Bekenne dich zur Wahrheit, alles was dir ein schlechtes Gewissen gibt, das habe ich dir gegeben, dass du umkehrst,
Du wolltest ja nicht auf mich achten- du wolltest deine Zuflucht nicht bei mir finden.
Komm, ich halte niemanden aus Zwang, aber verwehre niemanden den Weg, der ehrlich zu mir kommt und wenn du Heilung, Befreiung und Liebe erfährst.
Dann lass diese Liebe nicht mehr los, du wirst sie nicht mehr loslassen, du wirst vor Freude tanzen. Auch wenn sich vielleicht noch nicht vieles Äußerlich geändert haben mag- Sei geduldig und scheue jeden Hochmut, bleibe in meiner Liebe.
Entscheide dich für die Vergebung Jesu, vertrau auf Gottes Sohn- er wurde Mensch aus Liebe zu dir. Dich in allem zu verstehen, und für dich zu bezahlen.

Beichte auf „kaltem Wege“ abgeschafft
a) Ein Priester hält Wochenendaushilfe in einer Pfarrei und, fragt: "Soll ich auch Beichthören?"
"Leider kommt bei uns niemand beichten!" Der Priester ging dennoch vor der Hl. Messe in den Beichtstuhl und bald stand eine ganze Reihe Beichtkinder an. Das berichtete er dem Ortspfarrer und erhielt die Antwort: "Na ja, wenn du in den Beichtstuhl gehst!"
b) Eine Katechetin meinte: "Beichten? Nee... wozu eigentlich? Mein Mann ist Protestant und erhält die Kommunion auch jedes Mal in der Messe vom Pfarrer, obwohl er nie beichtet! Wieso sollte "meine Kirche" mich zur Beichte zwingen wollen?"
c) "Beichten? Ach ja, natürlich einmal jährlich, so lautet doch das Gebot der Kirche... oder? Unser Pfarrer, manchmal auch der Laienhelfer, halten doch wirklich gute und ansprechende Bussandachten mit Lossprechung. Ich habe eigentlich nicht das Bedürfnis nach mehr!"

Die 10 Gebote
"Guter Meister, was soll ich machen, um das ewige Leben zu erlangen?" Dem Jüngling, der Jesus dies fragt, antwortet Er, dass es sehr wichtig ist, Gott als den einzigen Guten, als das wichtigste Gut, als die Quelle alles Guten, anzuerkennen. Jesus sagte später auch noch: "Wenn du in das Leben eintreten willst, befolge die Gebote".
Und Er zählt die Gebote auf, die die Liebe für den nächsten betreffen:
"Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen, ehre deinen Vater and deine Mutter".
Als er fragt: "Welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?" (Mt 22,36), antwortet Jesus: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Von diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz ab samt den Propheten" (Mt 22, 37-40).
Die drei Tugenden
Glaube:
Durch den Glauben glauben wir an Gott und alles, was Er uns gesagt hat und was Er uns durch die Kirche lehrt.
Hoffnung:
Zuversichtlich erwarten und erhoffen wir von Gott das ewige Leben und die Gnade, es zu verdienen.
Liebe:
Durch die Liebe lieben wir Gott über alles, und unseren Nächsten wie uns selbst aus Gottesliebe. (Kol 3,14)
Die fünf Gebote der Kirche
1. Feiere den Sonntag als Tag des Herrn!
2. An Sonn- und Feiertagen nimm regelmässig an der Eucharistiefeier teil!
3. Am Freitag bring ein Opfer!
4. Empfange regelmässig, wenigstens aber in der österlichen Zeit, die Sakramente der Busse und des Altares!
5. Hilf der Kirche und deiner Gemeinde!

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes
Weisheit
Verstand
Rat
Stärke
Wissenschaft
Frömmigkeit
Gottesfurcht

Die sieben Hauptsünden
Stolz
Geiz (Habgier)
Neid
Zorn (Rache)
Trägheit (Bequemlichkeit - auch im Glaubensleben)
Unkeuschheit (Missbrauch der Geschlechtskraft)
Unmässigkeit (Sucht)

Die sieben Sakramente der Kirche
Jesus hat sieben Sakramente eingesetzt:
Taufe
Firmung
Eucharistie
Busse oder Versöhnung
Krankensalbung
Priesterweihe
Ehe

Die sieben Werke der Barmherzigkeit
Die Hungrigen speisen.
Die Durstigen tränken.
Die Nackten bekleiden.
Die Fremden beherbergen.
Die Kranken besuchen.
Die Gefangenen besuchen.
Die Toten begraben.

Die sieben Werke der geistlichen Barmherzigkeit
Sünder zurechtweisen.
Unwissende belehren.
Zweifelnden recht raten.
Betrübte trösten.
Lästige geduldig ertragen.
Gerne verzeihen.
Für Lebende und Tote beten.
Die Sünden gegen den Hl. Geist
Zurückweisung des Heils.
Annahme, gerettet zu werden ohne Verdienst.
Die anerkannte Wahrheit zurückweisen.
Neid gegenüber Gnaden, die andere erhalten.
Verhärtung in der Sünde.
Unbussfertigkeit bis zuletzt.

Die vier Kardinaltugenden
Klugheit
Sie bereitet die praktische Vernunft vor.
Gerechtigkeit
Sie besteht im festen und stetigen Willen.
Stärke
Sie stärkt in der Schwierigkeit.
Mässigkeit
Sie mässigt die Anziehungskraft der sinnlichen Freuden und macht uns ausgeglichen.
Die vier letzten Dinge
Tod
Gericht
Hölle
Himmel

Die vier Sünden, die die Strafen Gottes anziehen
Vorsätzlicher Mord.
Unreine Sünde wider die Natur.
Unterdrückung der Armen.
Die Arbeiter um den Lohn betrügen.

Du sollst an einen Gott glauben
Liebe ich Gott? Was tue ich für meinen Glauben, bemühe ich mich, den Glauben zu vertiefen? Weiche ich Gott und seinen Ansprüchen aus? Fliehe ich die Stille? Bete ich täglich, wenigstens morgens, abends und bei Tisch? Nehme ich mir richtig Zeit dazu? Bemühe ich mich um ein bewusstes Sprechen mit Gott oder sage ich einfach gedankenlos Gebete auf? Habe ich Gott aus bestimmten Bereichen meines Lebens ausgeschlossen? Stehe ich zu unserem Glauben oder bin ich zu feige, mich vor anderen zu ihm zu bekennen? Versuche ich durch das gute Beispiel und durch das Gebet, andere im Glauben zu stärken? Habe ich Glaubenswahrheiten bewusst geleugnet oder angezweifelt? Verweigere ich den Gehorsam gegenüber den Weisungen des Papstes? Bin ich abergläubisch? Vertraue ich auf Gott, oder bin ich verzagt? Beschäftige ich mich mit Magie, Spiritismus?
Ich darf neben Gott keine Götzen haben - suche ich irrtümlicherweise Hilfe bei Wahrsagern, Horoskop, Astrologie, Kartenlegen, Esoterik, Pendeln, Hypnose? Pflege ich (östliche) Meditationsformen, die nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar sind? Höre ich Satansmusik? Gehe ich nur zu einem Gesundbeter, der vom Priester geprüft wurde? (Unterscheidung der Geister)

Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren
Habe ich Ehrfurcht vor allem, was heilig ist? Habe ich heilige Namen gedankenlos oder im Zorn ausgesprochen? Habe ich geflucht? Habe ich über Christus, das Kreuz oder die Kirche gespottet? Habe ich im Zustand schwerer Sünde Christus in der Hl. Kommunion empfangen? Habe ich in einer früheren Beichte eine schwere Sünde absichtlich verschwiegen? Habe ich ein Gelübde oder ein Versprechen nicht gehalten? Lebe ich im Kirchenaustritt? Verspotte ich Priester oder Ordensleute? Habe ich einen Meineid geleistet?

Du sollst den Tag des Herrn heiligen

Gebe ich mir Mühe, den Sonntag bewusst als Tag des Herrn zu gestalten? Habe ich schuldhaft am Sonntag oder an kirchlich gebotenen Feiertagen die hl. Messe versäumt? Wie oft? Aus welchem Grund? Bin ich zu spät gekommen? Habe ich das hl. Messopfer mitgefeiert oder bin ich bloß unbeteiligt dabei gewesen? Habe ich am Sonntag unnötige Arbeiten verrichtet? (Bin ich hier mit mir selbst zu grosszügig?) Halte ich das Nüchternheitsgebot von 1 Std. vor Kommunionempfang? Habe ich andere von der hl. Messe abgehalten?

Du sollst kein falsches Zeugnis geben
Habe ich mich um Ehrlichkeit in meinem Reden und Handeln bemüht? Habe ich gelogen? Welche Folgen hatte es für meinen Nächsten? Heuchelei? Muss ich mich selbst belügen, weil ich die Wahrheit nicht sehen will? Kann ich Fehler zugeben? Wie gehe ich mit meiner Lauheit im Glauben um?

Du sollst nicht stehlen
10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut!
Habe ich gestohlen? Habe ich fremdes Gut beschädigt? Habe ich jemanden betrogen? Steuern hinterzogen (Schwarzarbeit)? Vermiete ich gelegentlich Gästezimmer ohne Anmeldung (unversteuert)? Habe ich schlechte Berufsarbeit geleistet, lügenhaft Krankheiten vorgetäuscht, Betriebseigentum unbezahlt mitgenommen? War ich verschwenderisch? Habe ich Angestellte ungerecht bezahlt? Bin ich bereit zur Wiedergutmachung? Teile ich mit Armen? Bin ich geizig? Wie gehe ich mit Krankenkassen, Versicherungen und Sozialhilfe um? Wie gehe ich mit Arbeit, Freizeit, Talenten und Berufung um? Bemühe ich mich rechtzeitig um ein gerechtes Testament?

Du sollst nicht töten
Nächstenliebe. Bemühe ich mich um Nächtstenliebe? Gibt es in einem Leben Feindschaft, Hass, Abneigung, Eifersucht, Undank, Zorn (Rache), böse Wünsche, Neid, liebloses Reden über andere? Bin ich hilfsbereit? Habe ich jemanden beleidigt? War ich unversöhnlich und nachtragend? Habe ich ein schlechtes Beispiel gegeben? Habe ich andere zur Sünde verleitet? Habe ich die Gesundheit oder menschliches Leben gefährdet? Schädige ich mich und andere durch Rauchen? Wie benehme ich mich im Strassenverkehr? Liegt Mord oder Mitwirkung vor? Kein Selbstmord! Habe ich durch Abtreibung, Euthanasie getötet, geraten oder mitgewirkt? Welcher Sucht bin ich verfallen? (Ich-Sucht, Esssucht, Ruhmsucht, Fernsehsucht, Medikamentensucht, Besitz- und Vergnügungssucht, Sport- u. Spiel sucht, Kleidungssucht, Sexsucht, Herrschsucht, Streitsucht, Alkohol- Nikotin- Drogensucht, Eifersucht usw.) Gab es üble Nachrede oder Rufmord?
Halte ich Ordnung?

Du sollst nicht Unkeuschheit treiben
9. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau!
Bemühe ich mich um Reinheit meiner Gedanken, Wünsche und Vorstellungen? Habe ich schamlose Witze erzählt oder solche Reden geführt? Wie ist meine Sprache (ordinär)? Schaue ich sexuell aufreizende Filme und Zeitschriften an? Habe ich Ärgernis gegeben durch schamlose Kleidung, schamloses Benehmen, FKK-Kultur? Habe ich die Selbstbefriedigung gesucht? Ist es zum vorehelichen Geschlechtsverkehr gekommen? Lebe ich in einem unehelichen Verhältnis? Habe ich Ehebruch begangen? Lebe ich in einem dauernden Ehebruch (Wiederverheiratung nach Scheidung)? Gab es Vergewaltigung, homosexuelle Beziehungen, Pornographie, Prostitution, Inzest, Verführung zur Unzucht? Für Eheleute: Bemühe ich mich in der Ehe um aufrichtige Liebe und Treue? Bin ich rücksichtsvoll? Habe ich mich bemüht, nach dem Willen Gottes und der Lehre der Kirche die Ehe zu führen? Bereitschaft zur Elternschaft - natürliche Familienplanung! (Keine Verhütungsmittel, Sterilisation, Leihmutterschaft, Ei- und Samenspenden, künstliche Befruchtung) Erziehen wir die Kinder zur Keuschheit?
Du sollst Vater und Mutter ehren
Bin ich den Eltern und Vorgesetzten gegenüber undankbar, lieblos, ungehorsam? Höre ich auf den wohlwollenden Rat der Eltern? Bin ich zur Stelle, wenn sie meine Hilfe brauchen? Kann ich gemeinschaftlich denken und handeln oder bin ich recht egoistisch? Wie erfülle ich die Pflichten, die ich als Vater, Mutter, Sohn oder Tochter habe? Bemühe ich mich als Elternteil um die religiöse und charakterliche Erziehung der Kinder? Bin ich zu nachgiebig oder zu hart? Nehme ich mir Zeit für die Familie? Beten wir gemeinsam? Nehme ich sündhafte Verhältnisse der Kinder einfach hin? Wie verhalte ich mich als Glied der Gemeinschaft, der ich angehöre: der Familie, der Gesellschaft, Staat und Kirche gegenüber? Achte ich die Gesetze des Staates, soweit sie nicht gegen die Gebote Gottes und der Kirche verstossen? Habe ich Parteien oder Politiker gewählt, die unchristliche Positionen vertreten? Widerstehe ich Ideologien?
Für Kraft in den Versuchungen
Herr Jesus Christ
Immer wieder komme ich nicht gegen die Versuchungen an und falle Satan in die Hände!
Du, Herr, der mein schwaches Herz siehst, du erkennst doch sicher den guten Willen und die gute Meinung!
Aber wie du im Boot schliefst als der Sturm kam, so schläfst du auch in meinem Herzen.
nicht weil du es willst, sondern weil ich dich schlafen lasse!
Warum nur, Herrn rufe ich nicht zu dir im Moment der Versuchung ?
Warum lasse ich dich schlafen allwissend dass du über Satan siegen würdest?
Es ist der Mangel an Liebe und Glaube an Dich der dies zulässt.
Herr, ich erkenne dies und rufe flehentlich dir zu:
Komme und entzünde in mir das Feuer deiner Liebe, den Eifer deines Glaubens und die Zuversicht der wahren Hoffnung.
O gütiger Jesu, lasse nicht zu dass ich dich schlafen lasse.
Erwecke DU mich und in mir die Tugenden der Reinheit und Standfestigkeit! Durch die Führsprache der reinsten Mutter Maria und ihres keuschesten Bräutigams, dem Heiligen Josef, deinen Eltern,
lasse mich nicht mehr den Verführungen Satans anheimfallen!
Richte mich auf dass ich den Mut erhalte nein zu sagen.
Erleuchte all jene die mich verführen oder durch die ich zur Sünde komme. Segne mich und alle Mitsünder, und vergib uns unsere Schuld.
Lasse, o Herr, mir leuchten dein heiligstes Angesicht und halte mir deine Leiden vor Augen damit ich nie mehr sündige Amen
Gebet für Gewissenerforschung
Ich bitte dich um Verzeihung für alles Unrecht, für alle Fehler und Nachlässigkeiten und alles, was ich versäumt habe. Aber für das, was gut war, Herr, danke ich dir. Führe du es weiter und vollende es. Ich bitte dich für die Menschen, mit denen ich zusammenlebe; aber auch für alle anderen, die meine Fürbitte brauchen. Lass uns alle zusammenwachsen zu einer grossen Familie.

Gebet vor der Beichte (Reue und Vorsatz)
Himmlischer Vater, ich habe gesündigt; ich kann meine Sünde nicht ungeschehen machen. Du allein kannst Sünden vergeben. Du hast Deinen Sohn Jesus Christus gesandt, dass er die Schuld der Welt auf sich nehme und die Sünder zu Dir zurückführe. Herr Jesus Christus, führe mich von meinen Irrwegen zurück auf den Weg der Wahrheit und des Lebens. Ich bekenne meine Sünden und bereue sie, weil sie mich von Dir fernhalten. Herr verzeih mir und schenk mir Deinen Geist, damit ich Deine Liebe erkenne und sie dankbar erwidere. Gütiger Gott! Ich habe gesündigt, aber ich will mir wieder Mühe geben, das Gute zu tun. Ich kenne meine Schwäche, aber ich vertraue auf Deine Hilfe. Ich will neu beginnen im Vertrauen auf Dich. Ich nehme mir folgenden Vorsatz ...
Gemeinsames Gebet zum Bussakt
V: Mit leeren Händen stehe ich vor Dir, Gott. Was bringe ich Dir mit?
T: Ich bringe Dir nichts als meine Armut und Blösse, meine Fehler und Schwächen, mein Zittern und mein Weinen und meine kleine Hoffnung.
A: Herr füll mich neu und lass mich Freude und Frieden bringen.
V: Mit leeren Händen stehe ich vor Dir, Gott. Was kann ich loslassen?
T: Ich möchte loslassen Besitz und Leistung, Absicht und Verkrampfung Maske und Fassade und jede trügerische Hoffnung.
A: Herr, füll mich neu und lass mich Freude und Frieden bringen.
V: Mit leeren Händen stehe ich vor Dir Gott. Ich habe so viele Wünsche!
T: Ich bitte Dich um Einsicht und Empfänglichkeit, um Demut und Gelassenheit, um Stille und Wärme und um starke Hoffnung.
A: Herr füll mich neu und lass mich Freude und Frieden bringen.
Ich bin dein Gott:
1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten.
9. Du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren.
10. Du sollst nicht das Gut deines Nächsten begehren.
Ich bitte um Erbarmen
Mein Jesus Barmherzigkeit!
Ich bitte dich um Verzeihung für alle Sünden, die ich in meinem Leben begangen habe.
Für die Sünden in Kindheit und Jugend.
Für die Sünden, die ich als Erwachsener begangen habe.
Für die Sünden, um die ich weiss und die ich nicht weiss.
Dass ich dir weh getan habe mit meinem Versagen.
Ich spüre, dass ich dir viel Unrecht getan habe. Verzeih mir!
Hab Erbarmen!
Vergib mir nach deiner grossen Barmherzigkeit.
Verzeih mir meine Undankbarkeit gegen dich.
Verzeih mir und denk nicht mehr an meine Sünden.
Mache meine Seele rein von allem Unrat und aller Untreue.
Verzeih mir und hab Erbarmen mit mir armem Sünder.
Verzeih mir, denn es tut mir sehr Leid. Und ich möchte wachsen in deiner Gnade und gut werden.
Wende dein Gesicht ab von meinem Undank.
Verzeih mir, denn ich weiss, dass ich schuldig bin.
Verzeih mir, du weisst auch, dass ich dich liebe.
Ein rettendes Gebet
Allmächtiger Gott, danke, dass ich durch deine Güte lebe. Ich bin ein sündiger Mensch und habe das ewige Verderben verdient. Du willst aber nicht mein Verderben, sondern dass ich ewig lebe. Aus Liebe zu mir, hast du meine ganze Schuld auf deinen Sohn Jesus Christus gelegt.
Danke, Herr Jesus Christus, dass du in die Welt gekommen bist, um auch mich zu erlösen, denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist Lk.19,10. Ich glaube, dass du für mich gestorben und auferstanden bist.
Es tut mir leid, dass ich gesündigt habe. Vergib mir alle meine Sünden. Zähle auf, was dir bewusst wird. Befreie mich von allem Bösen und löse mich von allen Bindungen, die durch Zaubereien wie Wahrsagen, Pendeln, Wünschelruten, Kartenlegen, Handlinienlesen, Geistheilung, Tisch-/Gläserrücken, Totenbefragung, Geisterbefragung, magische Heiligenverehrung, Hellsehen, Horoskope oder Aberglaube entstanden sind. (vergl.5.Mose,18,10-14).
Ich will begangenen Schaden wieder gutmachen, dir jede bewusste Sünde bekennen, sie hassen und lassen. Komm in mein Leben, ich möchte von neuem geboren werden (vergl.Jo.3,3) und ganz für dich leben(vergl.2.Kor.5,15).
Danke, Herr Jesus Christus, dass du mir alle meine Sünden vergeben hast (vergl. 1.Jo.1.9) und nun in mir lebst. Danke, Vater im Himmel, dass ich jetzt dein Kind bin und das ewige Leben habe. Danke, dass du mir den Heiligen Geist gegeben hast, der mich nun in alle Wahrheit führen wird(vergl.Jo.16,13). Weil du mir vergeben hast, will auch ich allen Menschen, die an mir schuldig geworden sind, vergeben (Matth.6.12). Segne sie und hilf ihnen, dass auch sie die Wahrheit erkennen können und gerettet werden (vergl. 1.Tim.2,4b).
Hilf mir, allen Versuchungen zu widerstehen, ein reines Leben zu führen und nur dir allein zu vertrauen, der du gesagt hast: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich": Jo.14,6. Danke, dass du mich heilig, tadellos und unsträflich gemacht hast (vergl. Kol. 1,22f). Amen.
Nach der Beichte
Glückselig, deren Missetaten nachgelassen und deren Sünden bedeckt sind. Barmherzigkeit und Wahrheit sind sich begegnet, Gerechtigkeit und Friede haben sich geküsst. Ich bin getröstet, meine Sünden sind mir vergeben. Meine Sünden habe ich dir kundgetan und nicht verhehlt mein Unrecht, mein Gott, wie will ich dich nun preisen! Gelöst hast du mein Bussgewand und mich umgürtet mit Frohlocken. Barmherzigkeit des Herrn ist es, dass ich nicht vernichtet bin. Die Erbarmungen des Herrn will ich preisen ewiglich.
Preise meine Seele, den Herrn und mein ganzes Inneres seinen heiligen Namen. Er verzeiht alle Sünden, er heilt alle deine Gehrechen, bewahrt dein Leben vor dem Untergang, umfängt dich mit Barmherzigkeit und Liebe. Lobpreiset den Herrn, denn er ist gut, und seine Barmherzigkeit währet ewiglich. Amen.
Jungfrau, Mutter Gottes mein, lass mich ganz dein eigen sein.
Vergiss nicht, deine Busse zu verrichten.
Reue und Vorsatz 1
O mein Gott und Herr! Ich habe oft gesündigt und Deine gerechte Strafe verdient. Sei mir Sünder gnädig! Dein göttlicher Sohn ist am Kreuze für mich gestorben, und ich habe Seine Liebe mit Undank vergolten. Das tut mir von Herzen leid. Und Du, mein himmlischer Vater, bist unendlich gut, und ich habe Dich durch meine Sünden so sehr betrübt und erzürnt. Ich bereue es aus ganzer Seele und nehme mir fest vor, mich zu bessern und nicht mehr zu sündigen. Gib mir dazu Deine Gnade. Amen.

Vorbereitung / Beginn der Beichte
Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. 1 Joh 5,3
Wenn ihr die Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Joh 15,10
Kehrt um, und tut Busse, damit eure Sünden getilgt werden.
Apg 3,19 / Vgl. Lk 24,47
Die Beichte das Sakrament der Heilung und der Versöhnung
Sünde - ist Ungehorsam gegen Gottes Willen. Dieser begegnet uns in der Schöpfungsordnung und in den Geboten Gottes. Die Gebote sind Ausdruck der Sorge Gottes um uns und Zeichen seiner Liebe.
Reue - Gottes Geist erwirkt in uns die Reue: das Nein zur eigenen Sünde. Ohne Reue ist Vergebung nicht möglich.
Vorsatz - Der gute Vorsatz ist untrennbar mit der Reue verbunden. Er soll sich gegen unsere tatsächlichen Sünden und Fehlverhalten richten.
Gewissenserforschung – Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. 1 Joh 1, 8-Vgl. KKK 1450-1460
Vorbereitungsgebet
Gott, Du bist der Herr, hoch über allem und doch jedem nahe. Du hast mir mein Leben gegeben mit allen Fähigkeiten, Begabungen und Kräften. Dir muss ich Rechenschaft geben.
Ich weiss, dass es in meinem Leben Versagen und Sünde gibt. Ich hätte ein besserer Verwalter Deiner Gaben sein sollen. Lass mich erkennen, wo ich Deinem Willen nicht entsprochen habe, wofür ich Deiner Vergebung bedarf. Sende mir Deinen Heiligen Geist, dass ich mich löse von allem, was falsch ist, dass ich es bereue und dass ich mich von neuem für Dich entscheide. Komm Heiliger Geist, komm! Zeig mir meine Fehler und gib mir Liebe, damit ich bereue.
Weisungen der Kirche (KKK 2042-2043)
1. Du sollst an Sonn- und Feiertagen der HI. Messe andächtig beiwohnen!
2. Du sollst Deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten!
3. Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr die heilige Kommunion empfangen!
4. Du sollst die gebotenen Feiertage halten!
5. Du sollst die gebotenen Fasttage halten!
Zu 2) Fortschritte im geistlichen Leben und Gottesliebe erfordern eine häufige, regelmässige Beichte.
Zu 3) Dieses Gebot gewährleistet ein Mindestmass für den Empfang des Leibes und Blutes des Herrn. Wer Gott von ganzem Herzen liebt, bemüht sich um ein reines Herz und sehnt sich nach häufigem Kommunionempfang.
Zu 4) Die kirchlich gebotenen Feiertage ausserhalb der Sonntage sind:
1. Januar Maria Gottesmutter 15. August Aufnahme Mariens in den Himmel
6. Januar Erscheinung des Herrn, Ostermontag
1. November Allerheiligen, Christi Himmelfahrt
25. Dezember Geburt des Herrn, Pfingstmontag
26. Dezember Zweiter Weihnachtstag, Fronleichnam
Zu 5) Das fünfte Gebot sichert die Zeiten der Entsagung und Busse, die uns auf die liturgischen Feste vorbereiten; sie tragen dazu bei, dass wir uns die Herrschaft über unsere Triebe und die Freiheit des Herzens erringen. Am Aschermittwoch und Karfreitag: nur einmalige Sättigung am Tag und Verzicht auf Fleischspeisen (einfache Kost)
An jedem Freitag: Verzicht auf Fleischspeisen oder ein anderes, selbst gewähltes Opfer. Das Abstinenzgebot gilt ab dem 14. Lebensjahr, das Fastengebot vom 18. bis 60. Lebensjahr. Entschuldigt ist, wer wegen Krankheit, Reise, fremdem Tisch oder strenger körperlicher Arbeit am Fasten gehindert ist.
Mit kirchlicher Druckerlaubnis Bischöflichen Ordinariates Augsburg
Nr. 542 vom 24. Februar 1999 Prälat Konstantin Kohler, Generalvikar
Herausgeber: Renate Immler Akamser Str. 5, D-87509 Immenstadt – Eckarts

Zersetztes Christentum
Kennzeichen eines zersetzten Christentums sind nicht grosse, schreiende Sünden, sondern die langsame, laue Gewohnheit (die langsame Kristallbildung um das Gewissen aus kleinen Lügen, Ausflüchten und Zweideutigkeiten), die innere Leere (Herzenserweichung ist schlimmer als Gehirnerweichung) und die Unterlassung.
Aus einer Besprechung von Bernanos „Tagebuch eines Landpfarrers“ (in Klammern Zitate aus dem Buch), erschienen in „Die Auslese.“