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Verstorbene

1. Versäumen wir es nicht…
Versäumen wir es nicht, jede Gelegenheit zu benützen, um die grosse Pein der Seelen im Fegfeuer zu lindern. Wenn wir nicht viel tun können, so tun wir doch wenig. Das geringste kleine Werk trägt bei zu ihrer Erlösung. Hier folgen einige leichte Übungen, welche, in Vereinigung mit Christi Leiden aufgeopfert, die armen Seelen erquicken, trösten und ihre Qual erleichtern können:
Heilige Messe für sie feiern lassen.
Die Heilige Messe für sie aufopfern.
Eine Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes für sie aufopfern oder einen Rosenkranz.
Das Kostbare Blut dem Ewigen Vater für die armen Seelen aufopfern. Fünf Vaterunser zu Ehren der fünf Wunden beten.
Oftmals „Heiligstes Herz Jesu, sei meine Liebe" beten.
Ihnen öfters Weihwasser schenken.
Einen Ablass für sie gewinnen.
Ein Licht für sie brennen.
Eine Viertelstunde früher aufstehen.
Eine Demütigung freundlich hinnehmen.
Verdienst von Schmerzen und Leiden ihnen schenken.
Schwere Arbeit ihnen aufopfern.
Raue Behandlung sanftmütig ertragen.
Ein härteres Lager nehmen.
Die Augen im Zaume halten.
Keine unnützen Reden anhören.
Ein hartes Wort überhören.
Kälte oder Hitze für sie tragen. – Wenig reden.
Ein kleines Almosen geben.
Einen Kranken besuchen und ihn trösten.
Keinen unnützen Besuch machen.
Einen Fehler des Nächsten verschweigen.
Jemand zum Guten anleiten.
Abbruch beim Frühstück, Abendessen sich auferlegen.
„O beten und lassen wir viel für die Verstorbenen beten; der liebe Gott wird uns einst hundertfach vergelten was wir für sie getan!" Hl. Pfarrer von Ars

2. Trostworte
Einen lieben Menschen zu verlieren ist ein grosser Schmerz.
Trostworte von Menschen helfen oft nicht weiter. Der schwergeprüfte Hiob sagte zu seinen Freunden:
«Ihr alle habt nur schwachen Trost zu bieten». (Hiob 16, 2)
Allein Gott kann dich durch sein Wort richtig trösten. Du kannst mit ihm über den Schmerz reden. Er versteht und kennt dein Leiden. In Jesus ist Gott Mensch geworden und hat selber Schmerz und Trauer erfahren. Darum ist er nicht weit weg von deinem Leiden.
Trotzdem findest du auf die Frage: «Warum?» vielleicht keine Antwort. Wenn dir Gott vor dem Leid ein Fremder war, neigst du dazu, ihn zu verurteilen. Wenn du ihn aber als persönlichen Gott kennst, kannst du trotz dem Leid auf ihn zählen.
Gott liebt dich, auch wenn du sein Tun nicht begreifst. Er sagt durch den Propheten Jesaja im Kapitel 55 Vers 9: «Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.»
Du darfst dem Schmerz und der Trauer Raum geben. Gelebte Trauer bringt dich weiter. Verdrängen hilft nichts. Auch Jesus weinte, als sein Freund Lazarus starb (Johannes 11, 35).
Deine Gedanken dürfen aber nicht an der Vergangenheit haften bleiben. Loslassen gehört zu unserem Leben.
Loslassen bedeutet nicht, alles, was man mit der Person erlebt hat, zu vergessen. Es bedeutet, wieder für einen neuen Lebensabschnitt offen zu werden.
Ich möchte dich ermutigen, im Wort Gottes zu lesen und von Jesus selbst Hilfe zu erwarten, der gesagt hat: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben. Nehmt meine Herrschaft an und lebt darin! Lernt von mir! Ich komme nicht mit Gewalt und Überheblichkeit. Bei mir findet ihr, was euerm Leben Sinn und Ruhe gibt. Ich meine es gut mit euch und bürde euch keine unerträgliche Last auf.» Matthäus 11,28-29
Sich bei Gott geborgen wissen, ist eine entscheidende Hilfe bei der Verarbeitung der Trauer.
Ich wünsche dir Gottes tiefen Trost und seinen reichen Segen.

Das „Gedenke“ – Gebet zu unserer lieben Frau
Gedenke o gütigste Jungfrau Maria, dass es noch nie gehört worden ist, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht genommen, deine Hilfe angerufen und um deine Fürbitte gefleht, von dir sei verlassen worden. Von solchem Vertrauen erfüllt nehme ich meine Zuflucht zu dir, Jungfrau der Jungfrauen, meine Mutter, zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als elender Sünder. O Mutter des ewigen Wortes, wollest meine Worte nicht verschmähen, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich. Amen.
* Zuflucht der Sünder, bitte für uns.
Beten Sie ein „Gegrüsset seist du, Maria"
* Trösterin der Betrübten, bitte für uns.
Beten Sie ein „Gegrüsset seist du, Maria"
* Hilfe der Christen, bitte für uns.
Beten Sie ein „Gegrüsset seist du, Maria"
Wenn dieses Gebet einmal gebetet wird, bewirkt es einen Ablass von 3 Jahren für eine Seele im Fegefeuer
Wenn dieses Gebet einen Monat lang täglich gebetet wird, bewirkt es einen vollständigen Ablass für eine Seele im Fegefeuer.
Quelle: www.kath.eu.tf/

Gebete für die Armen Seelen
Gebet für die Armen Seelen Lieber Heiland sei so gut, lasse doch Dein teures Blut in das Fegefeuer fliessen, wo die Armen Seelen büssen . Ach, sie leiden grosse Pein, wollest ihnen gnädig sein. Höre das Gebet der Deinen, die sich alle hier vereinen. Nimm die armen Seelen doch heute in den Himmel noch. Amen Gebet für die täglich Sterbenden Gütiger Jesus, du liebst die Seelen. Um der Todesangst deines heiligen Herzens und der Schmerzen deiner unbefleckten Mutter willen bitte ich dich, reinige in deinem Blute die Sünder der ganzen Welt, die jetzt im Todeskampfe liegen und heute sterben werden. Amen. Herz Jesu, du hast Todesangst gelitten. Erbarme dich der Sterbenden!

Siebenfaches Gebet für die Armen Seelen
1. Herr, allmächtiger Gott, ich bitte Dich durch das Kostbare Blut, das Dein göttlicher Sohn Jesus Christus im Garten Gethsemani vergossen hat: Befreie die Seelen aus dem Fegfeuer, besonders jene, die am meisten verlassen ist! Führe sie in Deine Herrlichkeit, damit sie Dich dort lobe und preise in Ewigkeit. Amen.
Vater unser... - Gegrüsset seist Du, Maria... - Herr, gib ihnen die ewige Ruhe...
2. Herr, allmächtiger Gott, ich bitte Dich durch das Kostbare Blut, das Dein göttlicher Sohn Jesus Christus bei der grausamen Geisselung vergossen hat: Befreie die Seelen aus dem Fegfeuer, besonders jene, die dem Eingang in Deine Herrlichkeit am nächsten steht. Lass sie alsbald beginnen, Dich zu loben und zu preisen in Ewigkeit. Amen. Vater unser... - Gegrüsset seist Du, Maria... - Herr, gib ihnen die ewige Ruhe...
3. Herr, allmächtiger Gott, ich bitte Dich durch das Kostbare Blut, das Dein göttlicher Sohn Jesus Christus bei der schmerzvollen Dornenkrönung vergossen hat: Befreie die Seelen aus dem Fegfeuer, besonders jene, die der Fürbitte am meisten bedarf! Lass sie nicht länger mehr warten, Dich in Deiner Herrlichkeit zu loben und zu preisen in Ewigkeit. Amen. Vater unser... - Gegrüsset seist Du, Maria... - Herr, gib ihnen die ewige Ruhe...
4. Herr, allmächtiger Gott, ich bitte Dich durch das Kostbare Blut, das Dein göttlicher Sohn Jesus Christus in den Strassen von Jerusalem vergoss, als er das Kreuz auf seinen heiligen Schultern trug: Befreie die Seelen aus dem Fegfeuer, besonders jene, die in Deinen Augen die reichsten Verdienste hat, damit sie auf dem hohen, herrlichen Thron, der ihrer wartet, Dich preise und lobe in Ewigkeit. Amen.
Vater unser... - Gegrüsset seist Du, Maria... - Herr, gib ihnen die ewige Ruhe...
5. Herr, allmächtiger Gott, ich bitte Dich durch das Kostbare Fleisch und Blut Deines göttlichen Sohnes Jesus Christus, das er selbst am Abend vor seinem Leiden seinen geliebten Jüngern als Speise und Trank darreichte, das er dann als immerwährendes Opfer und als lebensspendende Nahrung für die Gläubigen der ganzen Kirche hinterliess: Befreie die Seelen aus dem Fegfeuer, besonders jene, die dieses Geheimnis seiner grenzenlosen Liebe am meisten verehrt hat, damit sie mit Deinem göttlichen Sohn und dem Hl. Geist durch dieses heilige Sakrament Dich in Deiner Herrlichkeit lobe und preise in Ewigkeit. Amen.
Vater unser... - Gegrüsset seist Du, Maria... - Herr, gib ihnen die ewige Ruhe...
6. Herr, allmächtiger Gott, ich bitte Dich durch das Kostbare Blut, das Dein göttlicher Sohn Jesus Christus am Stamme des Kreuzes aus seinen heiligen Händen und Füssen vergossen hat: Befreie die Seelen aus dem Fegfeuer, besonders jene, für die ich am meisten beten muss. Lass sie durch meine Schuld nicht länger mehr aufgehalten werden, alsbald Dich in Deiner Herrlichkeit zu loben und zu preisen in Ewigkeit. Amen.
Vater unser... - Gegrüsset seist Du, Maria... - Herr, gib ihnen die ewige Ruhe...
7. Herr, allmächtiger Gott, ich bitte Dich durch das Kostbare Blut, das aus der Seitenwunde Deines göttlichen Sohnes Jesus Christus vor den Augen seiner heiligen Mutter und zu ihrem grössten Schmerz geflossen ist: Befreie die Seelen aus dem Fegfeuer, besonders jene, die die hohe Himmelskönigin am innigsten verehrt hat! Lass sie bald in Deine Herrlichkeit eingehen, um Dich mit Maria zu loben und zu preisen in Ewigkeit. Amen.
Vater unser... - Gegrüsset seist Du, Maria... - Herr, gib ihnen die ewige Ruhe...
Quelle: www.kath.eu.tf/

Unser Heimgang und die Toten
V. Herr Jesus Christus, du bist unser Freund und Anwalt beim Vater im Himmel. Du wirst auch einmal unser Richter sein.
A. Dir hat der Vater das Gericht über die Welt übergeben.
V. So sehr es uns tröstet, dass du uns richten wirst, du, unser Bruder und Retter, müssen wir doch bedenken, dass nach deinem Wort der Mensch, der in Sunde und Unglaube stirbt, wie Unkraut ins Feuer geworfen wird.
A. Wir zittern, Herr, ob unserer Sünden.
V. Deine Gerechtigkeit ist aber zugleich deine Barmherzigkeit. - Du kennst unsere Neigung zum Bösen und die Gebrechlichkeit unseres guten Willens. Du weisst, wie oft wir uns ausstrecken nach dem Bessern, ohne es zu erreichen.
A. Wir vertrauen deiner Barmherzigkeit.
V. Der heilige Antonius hat sich bei aller Hingabe an das Leben und die Lebenden stets auf dem Heimweg zu dir gewusst. Er hat sich ohne Unterlass vorbereitet auf die Stunde, da du ihn aus seiner Sendung zur Rechenschaft rufen wurdest. Besonders als seine Todeskrankheit ihn ahnen liess, dass die Tage seines Wirkens gezahlt seien, hat er entschlossen sein Antlitz dem himmlischen Jerusalem zugewendet. Er ging in die Einsamkeit, um sich ungestört auf den Eintritt von Bruder Tod zu rüsten.
A. Wir bitten dich, lass uns nie vergessen,/wohin all unser Leben und Schaffen zielen muss.
V. Über jeden Tag und jede Tat, ja über jedes unnütze Wort wirst du uns richten.
A. Mache uns zu gewissenhaften Verwaltern unserer Zeit,/unserer Aufgaben,/unserer Güter und Talente. V. Der heilige Antonius soll uns lehren, unser Wirken und Planen in der Welt auf das Ewige hinzuordnen. A. Gib uns Zeit,/in Alter und Krankheit/uns sorgfaltig auf unsern Heimgang vorzubereiten.
V. Sende allen, die in Freuden und Geschäften dieser Welt versunken sind, des öftern ernste Mahnungen an den Tod.
A. Lass keinen Menschen, den du heute abberufen willst,/ ohne Gelegenheit zu einer letzten Besinnung und Reue/ vor dein Gericht treten.
V. Erinnere Angehörige und Pflegepersonal daran, zeitig für ein christliches Sterben ihrer Kranken zu sorgen. A. Lass die Sterbenden in ihrer Todesangst/Trost und Zuversicht finden, / wenn sie aufschauen zu deinem Tod am Kreuz.
V. Gewahre uns, die heiligen Sterbesakramente andächtig und bei klarem Geist zu empfangen.
A. Sei unserer Seele gnädig,/wenn sie vor dein Gericht tritt.
V. Du hast uns gesagt, dass wir in deine Herrlichkeit nicht eingehen können, bevor wir nicht den letzten Rappen unserer Sündenstrafen bezahlt haben.
A. Wir müssen alle die schmerzliche Läuterung unserer Seele im Jenseits fürchten.
V. Dann wird die Zeit unseres Wirkens vorbei sein. Wir werden hoffen, dass unsere Freunde und Angehörigen für uns bitten und opfern.
A. Herr, erbarme dich der Heimgegangenen/und verkürze ihr Warten und Bussen/um deiner Leiden willen.
V. Wir bitten dich für unsere verstorbenen Eltern, Geschwister, Freunde und Wohltäter.
A. Schenke ihnen für das Gute, das sie uns getan,/das ewige Leben.
V. Gedenke in Gnaden unserer Seelsorger und Erzieher.
A. Lohne ihnen den Eifer,/uns in deinem Willen zu unterrichten/und auf den Weg der Güte zu führen.
V. Herr, vielleicht leiden manche für Sünden, an denen wir mitschuldig sind, weil wir Ärgernis gaben, zum Bösen geschwiegen oder Erzieherpflichten vernachlässigt zu haben.
A. Erlasse ihnen die Schuld / und beende ihre Leiden.
V. Viele Menschen leben ohne Glauben oder gar im Hass gegen dich und die Kirche his zu ihrem Sterben.
A. Du hast dem Schacher/in letzter Stunde den Himmel geschenkt. Vergiss nicht das Gute, das sie im Leben getan und lass dein Leiden an ihnen nicht verloren sein.
V. Viele Seelen harren der Heimkehr zu dir, ohne dass ihnen jemand das Almosen des Gebetes schenkt.
A. Lass sie nicht vergessen sein/von deiner Barmherzigkeit.
V. Herr, du hast uns den heiligen Antonius als Besonderen Anwalt unserer zeitlichen Sorgen gegeben. - Es geht ihm aber um unsere Seele, wenn er sich unserer irdischen Note annimmt. Er ist auch der Freund jener Seelen, die an der Sehnsucht nach deiner Herrlichkeit leiden. Um seiner Fürbitte willen erhöre unser Gebet und lass sie bald eingehen in deinen Frieden. Amen.