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Bibel

1. die Bibel
Der Bericht über das Thema Bibel ist unvollständig. Es soll lediglich nur ein Gedanken-Anstoss für eine Weiterbearbeitung sein.

1. Einleitung
Zunächst möchte ich sechs Fragen stellen zur Bibel und zum christlichen Glauben:
Was heisst glauben im christlichen Sinne?
Glauben im christlichen Sinne heisst: für wahr halten, was Gott, die ewige unfehlbare Wahrheit, uns geoffenbart hat.( vgl. Hebr. 11,6).
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, zu gefallen; wer zu Gott hintreten will, muss glauben, dass er ist und dass er denen , die ihn suchen, ihren Lohn geben wird."
Der Glaube ist ein grosses Geschenk Gottes, das Licht der Seele, der Anfang des ewigen Lebens. In der Taufe wird uns die Tugend des Glaubens grundgelegt.
Ferner möchte ich fragen, wodurch sich Gott den Menschen geoffenbart hat?
Er hat sich ihnen geoffenbart durch die sichtbare Welt, durch die Stimme des Gewissens und insbesondere durch die übernatürliche Offenbarung.
„Niemand hat Gott je geschaut. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht." Joh 1,18
Wer lehrt uns , was Gott geoffenbart hat ?
Was Gott geoffenbart hat, lehrt uns vor allem die Bibel und die katholisch Kirche. Zum Ausbreiten des Glaubens hat die Kirche den Auftrag bekommen, zu allen Völkern zu gehen:
„Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt." Mt 28,19
Was versteht man unter der Heiligen Schrift?
Darunter versteht man jene Bücher, die unter der Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben und als Wort Gottes von der Kirche anerkannt sind. Die Heilige Schrift umfasst 45 Bücher des Alten Testamentes und 27 Bücher des Neuen Testamentes.
Was versteht man unter der Überlieferung
Unter der Überlieferung versteht man jene geoffenbarten Wahrheiten, welche die Apostel zwar gepredigt , aber nicht niedergeschrieben haben. Die meisten Lehren der Überlieferung wurden schon bald nach den Zeiten der Apostel niedergeschrieben - von den Kirchvätern und Kirchenlehrer.
Schließlich möchte ich fragen, warum die katholische Kirche den wahren, von Christus gelehrten, Glauben hat ?
Sie hat den wahren, von Christus gelehrten, Glauben, weil sie diesen Glauben von Christus und den Aposteln empfangen und stets unverfälscht bewahrt hat.
Der Katholik fasst seinen Glauben zusammen im Glaubensbekenntnis. Darin bekennt er sich zum dreieinigen Gott und die Erlösung der Menschen durch Jesus Christus.

2. Ein Buch, das die Welt verändert
Die Bibel hat eine große Epoche unserer Geschichte geprägt.
Zu den eifrigsten Lesern dieses Buches gehören:
Astronomen wie Newton ,Herschel usw. sowie der Begründer der wissenschaftlichen Paläontologie Georges Baron sowie der Erfinder der Dampflokomotive George Stephenson und Edison ,der Erfinder der Glühbirne.
Dazu gesellen sich Wohltäter der Menschheit, unter ihnen:
Komensky, der Vater der modernen Bildung, sowie Florence Nightingale, die Organisatorin des ersten Krankenschwesternkorps oder Henry Dunant, Gründer des Internationalen Roten Kreuzes. Das ist nur eine Auswahl unter vielen.
Als große Leser dieses Buches von weltverändernder Wirkung könnten auch Dichter und Schriftsteller aus verschiedenen Epochen aufgezählt werden, z.B. Dante, Shakespeare, Goethe, und Gabriela Mistral (Nobelpreisträgerin 1935).
Sein Name: die Bibel
Öffnen wir doch dieses Buch, das die Welt veränderte und auch unser Leben umgestalten kann. Auf der ersten Seite überrascht uns schon sein Name: Die Bibel Der Ausdruck stammt aus dem Griechischen: „ biblia" heisst „ Bücher „ ( biblion / biblos : das Buch ) es handelt sich um das Buch par excellence!
So sagte Gott Mose nach seinem Sieg über die Amalekiter:
„Schreib das auf , damit es niemals in Vergessenheit gerät..." Ex 17,14
Und der Prophet Jesafa weist das Volk an :
„Forscht nach im Buch des Herrn , dort werdet ihr lesen : keines dieser Tiere ist ausgeblieben, keines braucht seinen Gefährten zu suchen ; denn der Mund des Herrn hat es befohlen, sein Geist hat sie zusammengeführt „
Jes 34,16
Die Bibel wird auch die Schrift oder die Heilige Schrift genannt. Sie bezweckt, uns die Wahrheit über Gott zu lehren und uns zu ihm zu führen.
Seit seiner Kindheit sagt der Apostel Paulus seinem Jünger Timotheus "kennst er die Heilige Schrift, die ihn lehren kann, dass er durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst"
„Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wo du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast, denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften , die die Weisheit verleihen können , damit du durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst." 2 Tim 3,14 - 15
Weil Gott uns in der Bibel seinen Willen bekannt macht, haben wir ihr die nötige Beachtung zu schenken. Den „ Religiösen" seiner Zeit, nämlich den Pharisäern, wirft Jesus Christus vor, sie seien der geschriebenen Offenbarung nicht treu.
Er sagt:
„So macht ihr Gottes Gebot ungültig durch eure eigenen Vorschriften." Mt 15,16
Seine Entstehung
Die Bibel ist nicht auf irgendeine wunderbare Art vom Himmel gefallen. Seit Gutenberg wurde sie in ungezählten Bänden gedruckt und herausgegeben. Vor dieser Zeit hat man sie in Holz geschnitz , auf Stein , Bronze und Tontafeln geritzt; sie wurde auf Papyrus (Rinde) geschrieben, auf Leinwand und Pergament. Heute ist sie auch auf Tonträgern, Mikrofilmen registriert. Aber dennoch ist sie ein Buch, das vom Himmel kommt: Gott spricht durch die Bibel zu uns. In Wirklichkeit ist sie mehr als ein Buch: EINE WAHRE Bibliothek von 66 Bänden, die in einem Zeitraum von fast 15 Jahrhunderten zusammengestellt wurde.
Die 27 Bücher des Neuen Testamentes wurden ca. in den Jahren 45 bis 90 n.Ch. geschrieben. Grundlagen bilden die vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Drei von ihnen waren Augenzeugen; sie hatten miterlebt, was Jesus von Nazareth tat und lehrte . Der vierte, Johannes, berichtete aufgrund sorgfältiger Quellenforschung in Originalberichten. Männer Gottes vermitteln uns dadurch den Willen des Herrn für unser Leben.
Seine Autorität
Die vierzig menschlichen Autoren , welche die Bibel in einem Zeitraum von etwa 15 Jahrhunderten geschrieben haben ,brachten zu Papier , was der Heilige Geist ihnen eingab und wie sie die damalige Kultur verstanden . Jeder tat es in seinem eigenen Stil und nach den Eigenschaften seiner Zeit, aber so, wie Gott es wollte. Die Bibel selber sagt dazu: „denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte , sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftag Gottes geredet... „ 2 Petr 1,21
Oder der Evangelist Johannes besagt:
„Ihr durchforscht die Schriften, weil ihr glaubt, in ihnen das ewige Leben zu haben; auch sie legen Zeugnis für mich ab." (5,39)
Die Autorität der Heiligen Schrift ist der Autorität Gottes begründet denn Er ist der Urheber Seines Wortes. Gott selber ist der erste Zeuge.
„Dies ist der Bund den ich mit ihnen schließen werde nach jenen Tagen - Spruch des Herrn: Ich lege meine Gesetze in ihr Inneres uns schreibe sie ihnen ins Herz;" Hebr. 10,16
„ Der Vater, der mich gesandt hat, hat für mich Zeugnis abgelegt. Nie habt ihr seine Stimme gehört, nie seine Gestalt gesehen." Joh. 5,37
Das Wort Gottes ist seinem Wesen nach also nicht nur menschliches Wort, sondern göttliches Wort eingeflochten in Menschenwort.
Wie bereits erwähnt, steckt hinter der Bibel die Autorität des Hl. Geistes. Der Herr sagt von Ihm, daß Er ( der Heilige Geist ) in seinem Auftrag reden würde:
„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit wird er euch in die volle Wahrheit führen. Denn er wird nicht von sich aus reden sondern was er hört, wird er reden und das Kommende wird er euch verkünden. Er wird mich verherrlichen; denn von dem, was mein ist , wird er nehmen und euch verkünden." Joh 16,13 - 14
Der Herr bezeugt, daß der Heilige Geist der Urheber des weiteren Zeugnisses von IHM und dem Vater sein wird:
„Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater senden werde , der Geist der Wahrheit ,der vom Vater herkommt , dann wird er Zeugnis für mich ablegen." Joh. 15:26 - 27
Er wird die Jünger lehren und erinnern und ihnen Seine Worte in den Mund legen. Dazu :
„Der Beistand aber , der Heilige Geist , den der Vater in meinem Namen senden wird , er wird euch allen lehren und euch an alles erinnern , was ich euch gesagt habe." Joh. 14:26
Paulus sagt uns über den göttlichen Ursprung seiner Botschaft:
„und meine Botschaft und Verkündigung war nicht wortgewandte Überredungskunst, sondern Er weis von Geist und Kraft, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte , sondern auf die Kraft Gottes."
1 Kor 2,4 - 5 und 12
Das Entscheidende liegt in der folgenden Tatsache:
Der Glaube an Gott, an Jesus Christus ist nur möglich über die Bibel!
Im Römerbrief steht geschrieben:
Nur wenn wir ein ungebrochenes Verhältnis zur Bibel haben , werden wir auch ein ungebrochenes Verhältnis zu dem Herrn haben.
„Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht , sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen." Joh. 5,24

Zusammenfassung
Die Bibel ist ein Buch, das die Menschheitsgeschichte geprägt hat.
Die Bibel ist das Buch aller Bücher. In ihr ist ein 1500 jährige Geschichte eines Volkes zusammengefasst!
Die Bibel ist das unvergängliche Wort Gottes, sie ist die Botschaft Gottes.
Sie hilft uns, Gott kennenzulernen. Der eigentliche Autor der Bibel, ist Gottes Geist - die höchste Autorität. Sie ist also von Gottes Geist inspiriert - löscht aber den menschlichen Geist ( Sprache, Kultur, Umfeld... ) nicht aus.
Vieles konnte in dieser kurzen Abhandlung nicht erwähnt werden.
Doch sie hat mir geholfen, einen Einblick zu gewinnen in den Reichtum der Hl. Schrift.
„Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich" Jesaja 40,8
„Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen" Mt. 24,35
Betrügt euch nicht selbst, indem ihr euch dieses Wort nur anhört. Ihr müsst es in die Tat umsetzen!
Wer die Botschaft Gottes nur hört, aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch, der in einen Spiegel blickt:
Er sieht sich, wie er ist , und betrachtet sich kurz. Aber dann geht er weg und vergisst sofort, wie er aussieht.
Anders der Mensch, der tief und anhaltend in das vollkommene Gesetz Gottes (Gottes Wort) blickt, das uns frei macht. Er hört nicht nur hin, um es gleich wieder zu vergessen, sondern handelt danach. Er darf sich freuen; denn Gott segnet sein Tun. Jakobus 1,22 - 25 GN